Uns ist es sehr wichtig eine intensive Gesundheitsvorsorge für unsere Welpen zu betreiben und arbeiten so mit speziellen Zuchtlenkprogrammen:

Our special breeding programs:

 

HD / ED:

Unter Hüftgelenksdysplasie versteht man eine Fehlbildung eines oder beider Hüftgelenke. Die Folge ist, dass Gelenkkopf und Gelenkpfanne nicht optimal zusammenpassen. Mögliche Folgen sind Instabilität, Bewegungseinschränkungen, früher Verschleiß und Schmerzen für die betroffenen Hunde. Da für eine korrekte Ausbildung der Hüfte mehrere Gene verantwortlich sind (polygener Erbgang), gibt es leider noch keinen zuverlässigen Gentest, mit dem man vorhersagen kann, wie hoch die genetische Belastung ist. So kann leider niemand eine Garantie geben, dass die Nachkommen alle frei von HD sein werden, auch wenn die Elterntiere (z.T. auch über mehrere Generationen) frei von HD gewesen sind.

Das gleiche gilt für ED. Unter Ellbogendysplasie fasst man verschiedene Erkrankungen des Ellbogengelenks zusammen. Durch Gelenkveränderungen kommt es hier zu einer Arthrose, die je nach Grad der Veränderungen sehr schmerzhaft sein kann und zu Lahmheit führen kann.

Um festzustellen, ob ein Hund betroffen ist von HD oder ED, wird er unter Vollnarkose (da das Gelenk überstreckt werden muss) geröntgt. Das Mindestalter für diese Untersuchung liegt bei 15 Monaten. Erst dann ist das Knochenwachstum so weit abgeschlossen, dass man ein aussagekräftiges Ergebnis bekommt. So wird in Deutschland bevorzugt zwischen 15 und 18 Monaten geröntgt.

Im Rahmen unserer Vereinsgründung "Amerikanische Collies Europa" ist es uns nun endlich möglich nicht nur die Augen bei einem Spzialisten untersuchen zu lassen, sondern auch die HD- und ED-Auswertungen endlich bei einem darauf spezialisieren Arzt des GRSK e.V. (www.grsk.org) durchführen zu lassen. Wir sind stolz darauf für diese Aufgabe Herrn Dr. Witteborg gewinnen zu können, einem der letzten noch aktiven Gründungsmitglieder des GRSK e.V. und ich denke dem Gutachter in Deutschland, der die meiste Erfahrung an Colliehüften und -ellbogen hat.  Nur HD-u. ED-freie Hunde bekommen eine Zuchtzulassung. Die Ergebnisse HD-A (Bestnote) und HD-B sind erlaubt, wobei HD-B nur mit HD-A verpaart werden darf. Bei ED ist nur ED 0 (frei) erlaubt. So wird die Gefahr der vererbten HD und ED auf das absolut mögliche Minimum gesenkt.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass HD sowie ED multicausale Erkrankungen sind. D.h. nicht nur die Vererbung spielt eine Rolle, sondern ganz wichtig sind auch die weiteren Umwelteinflüsse, wie z.B. Ernährung und Belastung. Das bedeutet für Welpenkäufer, dass sie, auch wenn der Collie weder eine HD- noch eine ED-lastige Rasse ist, dennoch sicherheitshalber unbedingt auf eine ausgewogene hochqualitative Ernährung achten und zu frühe Belastungen vermeiden. So sollte beispielsweise ein Welpe die ersten Wochen nach dem Einzug ins neue Heim, die Treppen herauf- und heruntergetragen werden und unnötiges Herauf- und Herunterspringen vermieden werden (z.B. aufs Sofa). Spaziergänge sollten anfangs noch sehr kurz gehalten werden (Faustregel: ca. 2 Minuten pro Lebenswoche), da sie im Gegensatz zum Welpenspiel (auch das nicht zu excessiv) schon früh die Hüften und Ellbogen belasten. Soll der Hund später mal am Fahrrad mitlaufen, so sollte man erst mit einem Jahr damit beginnen und die Belastung dann langsam aufbauen.

HD A = HD frei

HD B = HD frei, Grenzgänger

HD C = leichte HD

HD D = mittlere HD

HD E = schwere HD

V. Wienrich hat 1973 an der Humboldt-Universität Berlin in seiner Dissertation "Untersuchungen zur Ätiologie, Verbreitung und Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie des Hundes, am Beispiel des Hovawart, unter besonderer Berücksichtigung der Erblichkeit der Erkrankung" interessante Ergebnisse hervorgebracht. So zeigten Hunde mit leichter HD meist keine Symptome einer HD-Erkrankung an. Hunde mit mittlerer HD wiesen nur zu 28% Symptome auf und Hunde mit schwerer HD zu 44%.

ED 0 = ED frei

ED borderliner = ED Grenzgänger

ED 1 = leichte ED

ED 2 = mittlere ED

ED 3 = schwere ED
 

Das Röntgen auf ED ist neu in unserer Zuchtordnung. So ist sie für alle neu geröntgten Hunde Pflicht und für alle anderen freiwillig. Wir hatten damals unsere Stammhündin ED-geröngt und sie ist frei (ED 0), ebenso wie alle unsere später geröntgten Zuchthunde!  Zudem sind alle unsere Zuchthunde frei von HD.

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Hip dysplasia is a malformation of one or both hip joints. Joint head and socket don't fit optimally together. Possible consequenzes are instability, limitations in mobility, early wear and pain. A genetic examination is not yet possible, because many genes are responsible for a good healthy hip. So it is also impossible to know something about the genetic risk. So no one can give a guarantee that every descendent will be free of HD, also if the parents are free (often over a period of generations).

The same applies to elbow dysplasia. One summarizes different diseases of the elbow joint. The alterations result in arthrosis with different severities of pain and lameness.

In an age of 15 to 18 month, every dog for breeding must be examined, by putting under anaesthesia (because overstretching) and then x-rayed. To get a breeding permission the dog must be free of HD and ED, like ED 0, HD-A (best result) and HD-B. Dogs with HD-B must be mated to dogs with HD-A. So the risk for genetical HD and ED is lowered to the absolute possible minimum.

But there are a lot of causes for HD and ED, like for example malnutrition and to early and to high physical strain. Also if HD- and ED-affected collies are rare, you should always feed your dog with a well balanced high quality food. A puppy, who comes in his new home, should be carried stairs up and down in the first weeks. And they should avoid to jump up and down (for example on the couch). Normally puppyplay (should not exaggerate) is no problem, but walks should be short (for example: 2 minutes per week of life). If you want to take your dog with your bike, please wait until he is 1 year old and please build up slowly.

HD A = HD clear, free           HD B = HD borderliner            HD C = mild HD

HD D =  moderate HD            HD E = severe HD

V. Wienrich has examined in his dissertation "HD by hovawarts" (Berlin 1973). One of the results was, that dogs with HD C usually have no symptoms of a HD disease. Just 28% of the dogs with moderate HD have symptoms and 44% of dogs with severe HD.

ED 0 = ED clear        ED 1 = mild ED        ED 2 = moderate ED       ED 3 = severe ED

ED is new in our breeding breeding rules. So every new x-rayed collie must be x-rayed for ED and the rest is voluntary. We x-rayed our foundation bitch and she is clear for ED (ED 0), also all of our later x-rayed Collies! Forthermore are all our breeding-dogs are HD free!

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MDR1:

MDR1 ist eine Art Transportsystem, welches viele Arzneimittel und andere Fremdstoffe daran hindert von der Blutbahn ins Hirn vorzudringen. MDR1 bindet diese Stoffe und befördert sie zurück ins Blut, bevor sie ins Nervengewebe eindringen können. 

U.a. bei vielen Hütehunderassen, insbesondere beim Collie, ist der MDR1-Defekt (Multi-Drug-Resistance), welcher eine multiple Medikamentenunverträglichkeit zur Folge hat, leider weit verbreitet. Bei betroffenen Tieren fehlt diese "Blut-Hirn-Schranke". Das bedeutet, dass eine ganze Reihe von Medikamenten mit bestimmten Inhaltsstoffen (angefangen vom einfachen gängigen Durchfallmittel bis hin zum Narkotikum) unkontrolliert ins Gehirn eindringen, sich im Nervengewebe anreichern und dort lebensbedrohliche Schäden anrichten können.

Die Symptome sind vorrangig Vergiftungserscheinungen im Zentralen Nervensystem, wie Zittern, Speicheln, Erbrechen, Desorientiertheit, Störungen in der Bewegungskoordination bis hin zur Bewußtlosigkeit und Tod. Man spricht auch davon, dass die Hunde wie "auf Droge" sind und aus diesem Zustand nicht herauskommen. Aber nicht nur das Gehirn, sondern auch Leber, Niere, Plazenta, Hoden, Darm und Knochenmark können betroffen sein. Bei betroffenen Hunden kann die Aufnahme von Pferdeäpfeln oder Schafskot, von Tieren die gerade frisch entwurmt worden sind, zum Tode führen. Zudem leiden solche Hunde häufig an weiteren Erkrankungen, sind stressanfälliger und erholen sich oft nur sehr langsam, sollten sie einmal schwer erkranken. Eine sehr ausführlich Erläuterung zu diesem Thema, inklusive der Auflistung gefährlicher Medikamente findet man unter:       http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.php

Zum Glück gibt es inzwischen einen zuverlässigen Gentest. Jeder Besitzer eines Collies sollte unbedingt den MDR1-Status seines Hundes kennen. Bei seriösen Züchtern bekommt man das MDR1-Ergebnis direkt beim Welpenkauf mitgeliefert. Zudem sorgt das passende Zuchtlenkprogramm dafür, dass der MDR1-Status der Eltern schon vor der Bedeckung feststeht, so dass erst gar keine betroffenen Welpen gezeugt werden. So wurde und wird in unserer Zuchtstätte niemals ein MDR1-betroffener Welpe geboren und jeder Welpenkäufer bekommt das MDR1-Ergebnis schriftlich mit!

MDR1 +/+:  Diese Tiere werden auch als "non-carrier" bezeichnet, da sie nur über "gesunde" Gene verfügen. Sie werden in der Zucht bevorzugt eingesetzt, da sie niemals betroffene Welpen hervorbringen können, egal welchen MDR1-Wert der Partner hat; das schlecht möglichste Ergebnis wären MDR1+/- Tiere, sofern der Zuchtpartner über ein MDR1 "-"-Gen verfügt. Bei jeder Verpaarung muss mindestens ein Elternteil genetisch frei sein (MDR1 +/+), um betroffene Welpen gänzlich zu vermeiden! Die MDR1 +/+ Hunde haben ein voll ausgebildetes MDR1-Transportsystem. Nach dem derzeitigen Wissensstand gibt es in diesem Bereich keine Unverträglichkeiten.

MDR1 +/- :   Diese Tiere werden auch als "carrier" bezeichnet. Sie haben neben dem "gesunden" Gen auch ein betroffenes Gen. Wie auch bei den nachfolgend aufgelisteten Erkrankungen "überdeckt" das gesunde Gen das "kranke" und führt dazu dass diese Hunde keinerlei Probleme in Bezug auf die getestete Unverträglichkeit bzw. Erkrankung haben. Hier handelt es sich jedoch um eine Unverträglichkeitserscheinung. Genauer gesagt bedeutet dies, dass es ein MDR1-Transportsystem gibt, aber nach neueren Erkenntnissen, es nicht unbedingt die volle Wirksamkeit erreicht, wie beim MDR1 +/+ Collie. Deshalb sollten die Besitzer von MDR1 +/- Hunden, auch wenn i.d.R. nicht mit Problemen zu rechnen ist, sicherheitshalber ihren Tierarzt darüber informieren. Sollte es einmal nötig werden, dass dieser Hund z.B. in konzentrierter Form Zytostatica oder makrozyklische Laktone (können enthalten sein in Antibiotika, Zytostatica, Antiparasitika und Antimykotika und einigen Riechstoffen) so könnte es, nach Meinung einiger Wissenschaftler, unter Umständen zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen: www.laboklin.de/de/VetInfo/aktuell/lab_akt_0912.htm . Da der MDR1-Defekt leider noch immer recht häufig vorkommt, werden auch immer wieder MDR1 +/- Hunden geboren werden, um den Gesamtgenpool nicht zu gefährden. Sie dürfen allerdings nur mit MDR1+/+ Hunden verpaart werden, damit keine betroffenen Hunde (MDR1 -/-) mehr geboren werden.

MDR1 -/-:   Diese Tiere werden auch als "affected" auf Deutsch "betroffen" bezeichnet. Die Hunde leiden unter dem oben beschriebenen Defekt, mit allen Konsequenzen. Leider kann bei diesen Tieren die Lebenserwartung sinken und sie können in ihrer Gesundheit eingeschränkt sein. Daher ist es heute in den meisten seriösen Vereinen nicht mehr zeitgemäß die Zucht solcher Tiere zu erlauben. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Verpaarungen mit solchen Tieren wären bei uns nur mit genetisch freien Zuchtpartnern (MDR1 +/+) möglich; alle Nachkommen wären dann nur noch Carrier (MDR1 +/-). In unserer Zuchtstätte werden sie niemals einen MDR1 -/- Hund vorfinden!


Nach einer Hochrechnung der Uni Giessen sind 24% der Collies frei (MDR1 +/+), 43% sind Carrier (MDR1 +/-) und 33% Betroffene (MDR1 -/-). An diesen Zahlen sieht man, dass es unmöglich ist nur noch mit MDR1 +/+ Hunden weiter zu züchten. Das würde bedeuten, dass nur noch ein Viertel des Genpools weiter zur Zucht zugelassen werden könnte. Das würde innerhalb kurzer Zeit zu massiven Problemen führen. Wenn wir unseren Weg weiter verfolgen und verhindern, dass neue Betroffene Collies (MDR1 -/-) geboren werden, so sind wir auf einem guten Wege, diesen Defekt langfristig sinnvoll zu bekämpfen und ohne den Genpool zu sehr einzuschränken.

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MDR1 is a transporter, which prevents that drugs and foreign matters cross the blood-brain-barrier. MDR1 binds this substances and transports them back to the blood, before they can penetrate into the nerve tissue.

Among others a lot of herding dogs, in particular collies, this multi-drug-resistance is widespread. This dogs have a multiple drug intolerance, because they have no blood-brain-barrier. A lot of drugs (simple medicine against diarhoea up to narcotics) can penetrate into the brain. They accumulate there, with life-threatening consequences. The symptoms are symptoms of poisoning in central nervous system, like trembling, salivate, vomiting, disorders of movements coordination, what can lead to coma and death.

This not only affects the brain, but may be also liver, kidney, placenta, testicles, intistine and bone marrow. If an affected dog eats fresh wormed horse or sheep droppings, he can die. The dogs often suffer from other diseases, are prone to stress and recover slowly, if they become seriously ill. Some more infos:  www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/ag_geyer/research.php

Fortunately there is a genetic test. Every owner of a collie should know his MDR1-status. Serious breeders give the MDR1-result to the puppy buyers. Special breeding programs, with known MDR1-status of the parents prevents MDR1-affected puppys before procreation. In our kennel never has been and never will be born a MDR1-affected puppy and every puppy-buyer will take his written MDR1-result home!

MDR1 +/+:  "non-carrier"  This dogs have two healthy genes. They are preferred by breeding, because their puppys can never be affected with MDR1, even if the partner has an affected gene. The worst possible result is MDR1 +/-. By every mating must be at least one partner MDR1 +/+, to completely avoid affected puppys!

MDR1 +/-:   "carrier"  This dogs have one healthy gene and one affected gene. By the following listed diseases the "healthy" gene coveres the "affected" gene and the dogs have no problems in relation to the tested disease. But here we are speaking about intolerance. This dogs have a transporte system, but it may be that it don't develope it's full effect, according to new scientific findings, like a MDR1 +/+ dog. Because of this, every owner of a MDR1 +/- dog should inform his vet, even if there normally no problems will be expected. Should it be necessary to give your dog in concentrated form cytostatic or macrocyclic lactone, some scientists think that it may be that there are undesirable side effects: www.vetmed.wsu.edu/depts-VCPL/drugs.asxp . The MDR1-defect is widespread. In order to be sure, that the gene pool should not be too low, in the coming years will be born now and then puppys with MDR+/-. It is only allowed to mate them with MDR1 +/+ dogs, for avoid affected dogs (MDR1 -/-).

MDR1 -/-:   "affected"  This dogs have two affected genes. They suffer from the defect, detailed above, with all consequences. The life expectancy may be reduced and they may have a limited health. By most of the serious breeding associations it should not be longer allowed to breed MDR1 -/- collies. But the reallity is different. By us matings would be only allowed with MDR1 +/+ (non-carrier);  all puppys would be carrier (MDR1 +/-). In our kennel you will never find a MDR-/- dog!

According to a projection by the University of Giessen are 24% of the collies non-carrier (MDR1 +/+), 43% carrier (MDR1 +/-) and 33% affected (MDR1 -/-). On this figures we can see, that it is impossible to breed only with MDR1 +/+ dogs. That would mean that only one-quarter of the gene pool would get a breeding confirmation. In short time would result massive problems. If we continue our way of breeding program and prevent the birth of MDR1 -/- dogs, I think we are on the right path, to combat the defect sensibly in a long term

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Augenuntersuchung beim DOK-Augenarzt:

Unter DOK versteht man den Dortmunder Kreis, einer Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen. Die dort gelisteten Tierärzte haben sich durch gezielte Ausbildungen, Schulungen etc. gezielt auf die Diagnostik von Augenerkrankungen spezialisiert.  Mit 6 - 8 Wochen werden alle unsere Welpen von einem solchen spezialisierten DOK-Augenarzt untersucht, insbesondere auf CEA (Collie-Eye-Anomalie), PRA (Progressive Retina Atropie), KAT (Katarakt) und andere Augenerkrankungen. Jeder Welpenkäufer erhält das schriftliche Untersuchungsergebnis. Für CEA und PRA gibt es zwischenzeitlich zuverlässige Gentests; die Krankheitsbilder werden weiter unten beschrieben.

Unter Katarakt versteht man eine Linsentrübung, die je nach Schweregrad zu einer Beeinträchtigung des Sehens führen kann (z.T. bis hin zur Erblindung) mit einer im fortgeschrittenen Stadium sichtbaren Graufärbung des Auges, genauer gesagt der Linse. Man spricht auch von Grauem Star. Man unterscheidet verschiedene Formen:

Kongenitaler Katarakt:  Diese Form des Katarakts ist angeboren und kann schon in den ersten Lebenswochen diagnostiziert werden. Der Collie zählt nicht zu den häufig betroffenen Rassen. Für einige Rassen wurden bereits erste Gentests entwickelt. Beim Collie ist man derzeit noch nicht so weit. Aber spezialisierte Augenärzte können die Erkrankung bereits in den ersten Lebenswochen gut diagnostizieren. Bei uns werden alle Welpen im Alter von 6 - 8 Wochen von einem anerkannten Ophthalmologen des DOK untersucht. Erblicher Katarakt führt zum Zuchtausschluß. 

Juveniler Katarakt:  Er tritt bis zum etwa 6. Lebensjahr auf. Der erbliche Katarakt manifestiert sich besonders in dieser Phase.

Erworbener Katarakt:  Diese Form ist nicht vererblich und kann in allen Altersstufen auftreten. Die möglichen Ursachen sind vielfältig, wie z.B. Giftstoffe, Strahlung, Elektrizität, Ernährung, Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes), Verletzungen, PRA. Falls sich die Ursache rückgängig machen lässt und die Schädigung noch nicht zu stark ist, kann sich diese Form des Katarakts i.d.R. komplett zurückbilden.

Seniler Katarakt:  Er tritt erst mit fortgeschrittenem Alter auf. In der Diagnostik muss er abgegrenzt werden zur Kernsklerose, einer physiologischen Alterserscheinung.

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Eye examination by an eye-specialist for ophthalmology:

In Germany we have an association of special veterinaries for eye-examinations, called DOK-ophthalmologists. At the age of 6 - 8 weeks all puppys will be examinated by such an eye-specialist for CEA (collie-eye-anomaly), PRA (progressive retina atrophy), KAT (cataract) and other diseases of the eyes. Every puppy buyer gets a written result. There are good genetic tests for CEA and PRA. Explanations to the diseases you can find further down.

Cataract is a clouding of the lens. Depending on severity the dogs may develope impairment of sight (eventually to total blindness). In advanced stage the colors of the eye (lens) turns grey. There are different types:

Congenital Cataracts: This congenital Type can be diagnosed in the first post natal weeks. Collies don't rank among the often affected races. There are genetic tests for some races, but not for collies. But special ophthalmologists can diagnosed it in the first postal natal weeks (when the puppys have opened their eyes) up to 8 weeks. Hereditary cataracts leads to breeding disqualification.

Developmental Cataracts: It occurs dogs untill 6 years. The hereditary catacarcts manifests itself in this stage.

Acquired Cataract: This type is not hereditary and may occur in all ages. The causes are manifold, like poison, radiation, electricity, nutrition, metabolic diseases (like diabetes), injuries, PRA. If the cause is reversible, and the damage not to high, this form of cataract is also often reversible.

Senile Cataracts:  It occurs in advanced age. A Nuclear sclerosis must be excluded diagnostically, a phenomenon of aging.

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CEA:

Unter Collie-Eye-Anomaly fasst man verschiedene genetisch vererbbare Veränderungen der Netzhaut zusammen. Allen diesen Formen gemein ist, dass die Veränderungen sich mit zunehmendem Alter nicht verschlechtern. Man unterscheidet in einer groben Zusammenfassung zwischen:

CEA-CH: Diese milde Form, auch als Chorioretinale Hypoplasie oder CEA-1 bezeichnet, hat für die meisten der betroffenen Collies keinerlei Beeinträchtigung der Sehfähigkeit! Diese weit unter den Collies verbreitete Veränderung, ist oft nur im Alter von 6 - 8 Wochen erkennbar. Später wird sie meist durch Pigmente überlagert. Darum werden solche Hunde auch als "Go-Normals" bezeichnet. Manchmal sind selbst mit 6-8 Wochen die Veränderungen so gering, dass sie nur durch einen Gentest sicher nachweisbar sind. Solche genetisch betroffenen Collies haben ein CEA-CH -/- als Ergebnis (affected).

Kolobome: Bei ca 13% der CEA betroffenen Collies (gemäß Optigen), kommt es am Sehnervenkopf, zu kleinen tunnelartigen Ausbuchtungen an der Netzhaut. Meist sind nur geringe Anteile der Netzhaut betroffen und es kommt zu keiner Beeinträchtigung der Sehfähigkeit. In wie weit es zu einer Störung kommt, ist abhängig von der Lage, Verteilung und Menge der Ausbuchtungen. Collies mit Kolobomen sind selbstverständlich von der Zucht ausgeschlossen!

CEA - schwerer Verlauf: Bei ca. 3% der CEA betroffenen Hunden (gemäß Optigen) kommt es zur schlimmsten Form der CEA, mit Einblutungen im Bereich der Netzhaut. Je nach Schweregrad kann sich die Netzhaut sogar ablösen und der Hund erblinden.  Auch diese Tiere sind selbstverständlich von der Zucht ausgeschlossen!

Wissenschaftler nehmen an, dass modifizierende Gene dafür verantwortlich sind, wie hoch der Schweregrad einer CEA ist. Da die Fälle von Kolobomen, Einblutungen und Netzhautablösungen, bis hin zur Erblindung, zunehmend rückläufig sind, geht man davon aus, dass der Zuchtausschluss solcher Tiere bewirkt hat, dass sich damit auch die Zahl der zum Schlechteren hin modifizierenden Gene abgenommen hat. Leider konnte man bis heute diese Gene noch nicht sicher identifizieren.

Nach Auswertungen von Optigen sind 67% aller Collies betroffen von CEA-CH!!!  www.optigen.com/opt9_test_cea_ch.html. Im ersten Moment könnte man meinen, dass das nicht weiter tragisch ist, wenn die meisten trotzdem uneingeschränkt gut sehen können. Fakt ist aber, dass wenn man diese Tiere miteinander verpaart, die Gefahr, dass die Nachkommen eine der anderen CEA-Formen (v.a. ein Kolobom) entwickeln, erhöht ist; man vermutet dass das Risiko (nach amerikanischen Studien) bei ca. 16% liegt. Selbstverständlich können wir diese hohe Zahl an betroffenen Collies (67%) nicht einfach aus der Zucht nehmen, dann wäre der Genpool viel zu klein. Darum gibt es ein Zuchtprogramm, wonach diese betroffenen Tiere (CEA -/-) nur noch mit carriern (CEA +/-) verpaart werden dürfen oder alternativ natürlich auch gerne mit den ganz seltenen non-carriern (CEA +/+). Da die Vererbung "rezessiv" abläuft, verdeckt bei CEA-CH +/- Collies (carrier) das gesunde "+" Gen das betroffene "-" Gen, so dass Carrier i.d.R. keinerlei Einschränkungen bei ihrer Sehfähigkeit haben, in Bezug auf CEA. Die besten Werte haben die sogenannten CEA-CH +/+ (non-carrier). Sie sind als Vererber häufig sehr gefragt, da sie sehr selten sind und niemals betroffene Nachzuchten bekommen.

Unser Zuchtprogramm sieht es vor, dass ein Elternteil mindestens genetisch freier Carrier sein muss (CEA +/-).

 

Erlaubte Verpaarungen:

Bei einer Verpaarung von CEA -/- mit CEA +/- entstehen nach den Mendelschen Regeln zu 50 % CEA -/- und ebenfalls zu 50% CEA +/-. Wenn man bedenkt, dass von den 50% CEA-/-, etwa 84% keine Einschränkungen in der Sehfähigkeit haben, so ist das Risiko auf nur ein Kolobom auf nur noch 8% gefallen und die Wahrscheinlichkeit einer Sehstörung auf nur noch 1,5%, bei voller Erhaltung des Genpools.

Bei einer Verpaarung von CEA +/- mit ebenfalls CEA +/- entstehen zu 25% CEA +/+ und zu 50% carrier CEA +/-, sowie nur noch 25% CEA -/-. Das Risiko auf ein Kolobom ist auf 4% gefallen und die Wahrscheinlichkeit einer Sehstörung auf nur noch 0,75%.

Bei einer Verpaarung von CEA -/- mit einem der seltenen CEA +/+ entstehen zu 100% CEA +/- Hunde. Hier gibt es keine Welpen mit CEA -/-.

Bei einer Verpaarung von CEA +/- mit einem der seltenen CEA +/+ entstehen zu 50% CEA +/- und zu 50% +/+ Hunde. Auch hier gibt es keine Welpen mit CEA -/-.

Bei einer Verpaarung von CEA +/+ mit CEA +/+, was auf Grund der Seltenheit beider Varianten kaum vorkommt, hätte man sogar zu 100% CEA +/+.

 

Verbotene Verpaarung:

Verpaarung von CEA -/- mit ebenfalls CEA -/- Hunden. Hier hätten wir zu 100% CEA -/- Hunde als Ergebnis, mit den oben beschriebenen erhöhten Risiken für eine Erkrankung. Darum ist sie nicht erlaubt!

Ergebnis dieses Zuchtprogramms ist, dass wir im Schnitt nur noch etwa 1% Welpen mit Sehstörungen haben. Das macht bei einer durchschnittlichen Wurfgröße von etwa 7 Welpen dann noch eine Wahrscheinlichkeit von 0,07% aus, dass ein Welpe Sehstörungen bekommt!

Ziel ist es irgendwann einmal keine CEA betroffenen Hunde mehr zu züchten. Wichtig ist dabei, dass man den Blick auf das große Ganze nicht verliert. Sicherlich könnte man theoretisch hingehen und die Verpaarungen nur noch so wählen, dass keine CEA -/- Welpen mehr fallen. Aber was passiert dann mit unserem Genpool? Denn man darf nicht vergessen, dass die wenigen Collies weltweit, die über ein oder zwei "+" Gene verfügen, oft miteinander verwandt sind. Die Erfahrungen aus der Biologie zeigen aber, dass jedes Individuum auch über weniger gute Gene verfügt. Bei der Verpaarung mit völlig blutsfremden Tieren werden so gut wie alle Gene wieder von gesunden Genen ihrer Partner abgedeckt, da es sich in den meisten Fällen um eine sogenannte rezessive Vererbung handelt. Sind die Tiere jedoch in irgendeiner Weise miteinander verwandt, steigt die Gefahr immens, dass zwei gleiche kranke (defekte) Gene aufeinander treffen, um ein Vielfaches. Und wo kein gesundes Gen da ist, brechen neue Krankheiten hervor, von denen häufig noch keiner wußte, dass sie irgendwo verborgen liegen könnten. Verantwortungsvolle Zucht bedeutet, dass es nicht um Profit geht, sondern vor allem um die Verantwortung für die Gesamtentwicklung der Rasse. Ziel ist es zur langfristigen Rasseverbesserung beizutragen. Es gibt viele Beispiele in der Hundezucht, wo die Verschärfung der Zuchtordnung, bezogen auf die unterschiedlichsten Merkmale (z.B. Farben, Stellung der Hinterhand) dazu geführt haben, dass ganze Rassen "krank" wurden. Das Gleiche passiert, wenn immer nur dieselben Vererber eingesetzt werden, da ein häufiger eingesetzter Deckrüde ein Vielfaches an Welpen "produziert", wie eine Zuchthündin im gleichen Zeitraum. Der vorhandene Genpool wird immer kleiner und damit die Gefahr, dass Defektgene aufeinander treffen immer größer.

Wenn man zudem noch verschiedene Zuchtprogramme miteinander kombiniert, hat man schnell nur noch einen winzigen Genpool zur Verfügung. Würde man beispielsweise nur noch mit MDR1 +/+  und CEA +/+ Hunden züchten wollen, so könnte man nur noch 2% aller Collies miteinander verpaaren. Aber auch wenn man die Carrier (MDR1 +/- u. CEA +/-) miteinbeziehen würde, käme man nur noch auf 22%!!!. Wenn man dann noch weitere wichtige Einschränkungen, wie Verwandschaftsgrad, HD, ED, KAT, GCS, PRA und vor allem DM miteinbezieht, dann sinkt diese Zahl nocheinmal gravierend nach unten. Da wir aber nicht gesunde, sondern vor allem auch sehr ansprechende Hunde züchten wollen, dürfen wir nicht minder wichtige Merkmale, wie z.B. ausgewogener Körperbau, schön entwickeltes Fell, das gesamte Exterieur, kräftiges schwungvolle Bewegungen, ausgewogene Balance und natürlich einen angenehmen Charakter, bei der Auswahl der Zuchtpartner vergessen.  So dürfen wir nichts überstürzen und müssen einen Schritt nach dem anderen gehen, wenn wir die Rasse Collie auch auf lange Sicht erhalten und verbessern wollen!

So ist eine Augenuntersuchung vom Ophthalmologen mit 6-8 Wochen wichtig, insbesondere für alle CEA-CH genetisch betroffenen Collies, um Hunde mit eventuellen Sehstörungen frühzeitig von der Zucht auschließen zu können und so einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Jeder Welpenkäufer erhält den Auswertungsbogen des DOK-Augenarztes beim Kauf mit. Bisher gab es in unserer Zuchtstätte keinen Fall von Einschränkungen der Sehfähigkeit!

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Different hereditary diseases of the retina are summarized as Collie-Eye-Anomaly. They all have in common, that the changes won't worsened, if the dogs get older. A rough summary:

CEA-CH:  This mild form, also called Chorioretinal Hypoplasia or CEA-1, means no impairment of vision, for most collies. CEA-CH is widespread amongst the collies and can only be diagnosed at the age of 6 to 8 weeks. Later they will be superimposed by pigments. Because of this they are also referred to as "Go-Normals". Sometimes the changes are so small, that a safely diagnose is just possible with a gene test. This dogs are affected with CEA-CH and the genetic findings is CEA-CH -/-.

Coloboma: Approxymately 13% of the CEA affected Collies (according to optigen), the optic nerver forms tunnel-like bulges at the retina. Usually are only small arreas affected and there is no impairment of vision. A malfunction depends on location, distribution and quantity of the bulges. Of course are such dogs excluded from breeding.

CEA severe form: Approxymately 3% of the CEA affected Collies (according to optigen), it comes to the worst forms of CEA, with haemorrhages into the eye. According to the degree of severity may result retinal detachment and the dog wents blind. Of course are these dogs excluded from breeding.

 Scientists believe that modifying genes are responsible for the degree of severity. Because of declining cases of colomboma, haemorrhages, retinal detachment to blindness, it is believed that breeding disqualification of this collies, at the same time reduced the bad modifying genes. Unfortunately this genes cannot be identified until today.

According to evaluations of Optigen, are 67% of the collies affected with CEA-CH!!!  www. optigen.com/opt9_test_cea_ch.html .  One might think that this is OK, because most of this collies have no impairment of vision. But it is a fact that mating of such collies increases the risk for the other CEA-forms (especially for colomboma) by 16%, according to American Studies. Of course we cannot give a breeding disqualification to 67% of all collies. The gene pool is too small. Because of this we have a breeding program, according to which it is just allowed to mate affected dogs (CEA -/-) to carriern (CEA +/-) or to non-carriern (CEA +/+). By collies the inheritance is recessive and the healthy gene "+" coveres the affected "-" by carriers (CEA-CH +/-). So they normally have also no impairment of vision, in terms of CEA. CEA-CH +/+ (non-carrier) dogs have the best result. They have a great demand, because they are very rare and they can never produce affected dogs.

Our breeding program has chosen, that one of the parents must be not less than genetically tested carrier (CEA +/-).

Allowed matings:

To breed a CEA -/- to CEA +/- will be produced, according to Mendel's laws, 50% CEA -/- and 50% CEA +/-. Considering that 85% of the 50% CEA -/- dogs have no impairment of vision, the risk for colomboma is fallen to 8% and the risk for impaired vision to only 1,5%, at full preservation of the gene pool.

To breed a CEA +/- to CEA +/- will be produced 25% CEA +/+ and 50% CEA +/- and 25% CEA -/-. The risk for colomboma is fallen to 4% and for impaired vision to only 0,75%.

To breed a CEA -/- to a very rare CEA +/+ will be produced 100% CEA +/-. There will be no puppys born with CEA -/-.

To breed a CEA +/- to a very rare CEA +/+ will be produced 50% CEA +/+ and 50% CEA +/-. There will be no puppys born with CEA -/-.

To breed a  CEA +/+ to rare CEA +/+ will be produced 100% CEA +/+. There will be no puppys born with CEA +/- and CEA -/-.

Permitted maiting:

A mating between CEA -/- and CEA -/- is not allowed, because the result would be 100% CEA -/- puppys, with the risks described above. That's why this combination is not allowed!

The result of this breeding program is, that we will have on average only 1% risk for the puppys for impaired vision. With an average number of 7 puppys the likelihood for impaired vision is reduced to only 0,07% per puppy!

Our longterm goal is to avoid the birth of CEA-affected collies. It is important to keep always an eye on the broader context! Theoretically we would forbid all matings, which could develope CEA -/- dogs. But what will happen with our gene pool? It should not be forgotten, that the less collies on the world, with one or two "+" for CEA, are often related. The experience of Biology shows, that each individual, has also less good genes. By totally unrelated matings, most of the bad genes will be covered from good genes, because of most recessive inheritance. But are they some way related, there will be a growing risk, that two ill (affected) genes will meet, without a "+"-gene anywhere! Where is no healthy gene, new diseases can arise, from which nobody knows, that they lie hidden. A responsible breeding means, that there is not a priority of profit, but above all for the responsibility for the whole collie race! There are a lot of examples by dog breed, that an intensification of the breeding rules of different characteristics (for example colours, position of the hind legs) follows that whole races fell ill. Same happenes by using just "Top Sires" by matings, because such male dogs often produce much more puppys then a bitch in the same time. The gene pool becomes smaller and smaller and the danger increases that defect genes can meet.

With a combination of different breeding programs follows quickly a tiny gene pool. If, for example, someone would just breed with non-carriers (MDR1 +/+ and CEA +/+), just 2% of the collies could be mated! If we would add carriers (MDR1 +/- and CEA +/-), just 22% of the collies could be mated!!! If we include other important limitations (degree of relationship, HD, ED, cataract, PRA, GCS and especially DM), the number of the available collies for matings becomes smaller and smaller. In addition to healthy dogs we also want to breed appealing collies. It is emperative for us to select breedingpartners with an excellent exterior, a well-proportioned built, good coat-texture, perfect balance and movement and nice character. So we don't want to hurry, if we want to maintain and improved the collie in the long term!

An eye-examination by an ophthalmologist, at the age of 6 - 8 weeks, is very important, expecially for all CEA-CH affected collies, for finding all dogs with impairment of vision, to give them a breeding prohibition. That's a important step in the right direction.  Every puppy-buyer gets a written result from the ophthalmologist. Until now in our kennel has never been born a puppy with impairment of vision!

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rcd2-PRA:

Die Progressive Retinaatrophie ist eine erbliche Augenerkrankungen der Photorezeptoren an der Netzhaut (Retina). Sie ist nicht behandelbar und verschlimmert sich zunehmend und führt zur Erblindung. PRA ist vergleichbar mit RP (Retinopathia pigmentosa) beim Menschen. PRA betroffene Hunde zeigen eine zunehmende Nachtblindheit in der Dämmerung. Je mehr die Photorezeptoren ihre Funktion einstellen, desto mehr Probleme zeigen sich auch bei Tageslicht. Die Hunde wirken zunehmend orientierungslos und erblinden schließlich. Bei der späten Form entwickeln sich erste Sehstörungen im jungen bis mittleren Erwachsenenalter. Die Hunde erblinden dann meist im frühen Alter.

Die beim Collie vorrangig vorkommende juvenile Form ist oft schon bei der Augenuntersuchung vom Ophthalmologen (DOK) mit 6 - 8 Wochen feststellbar. Sie führt i.d.R. innerhalb eines Jahres zur Erblindung der betroffenen Hunde! Betroffene Hunde sind selbstverständlich von der Zucht ausgeschlossen! Jeder Welpenkäufer erhält das schriftliche Untersuchungsergebnis.

Für einige Rassen, so auch für den Collie, gibt es seit einigen Jahren einen Gentest. Er wird als "rcd2" bezeichnet oder auch "rod-cone Dysplasie Typ 2". Da die Vererbung rezessiv verläuft, können nach bisherigen Kenntnissen nur rcd2-betroffene Collies (PRA -/-) erkranken. Carrier (PRA +/-) haben neben ihrem betroffenen "-"Gen  noch ein gesundes "+"Gen,  welches verhindert, dass sich eine Erkrankung entwickelt. Non-carrier (PRA +/+) können auf Grund ihrer beiden gesunden Gene keine Erkrankung entwickeln und ihre Nachkommen können ebenfalls niemals betroffen sein, da sie immer mindestens ein gesundes "+" Gen mitbekommen. Darum haben wir unser Zuchtlenkprogramm so ausgewählt, dass immer mindestens ein Elternteil genetisch frei sein muss (rcd2-PRA +/+), um die Geburt betroffener Welpen von vorneherein auszuschließen. Alle unsere Zuchthunde sind genetisch frei von rcd2-PRA (+/+)!

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass die Schreibweise mit Plus und Minus nicht mehr unbedingt zeitgemäß ist. Häufig wird anstelle des Minuszeichens die Krankheit, wie hier PRA oder rcd2 hingeschrieben und anstelle des Pluszeichens ein "N" für "normal". Ich werde in meinen Ausführungen aber zu einfacheren Verständlichkeit bei "+" und "-" bleiben, damit auch Neueinsteiger besser zu Recht kommen. Bei Rückfragen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

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The progressive retinal atrophy is a hereditary eye-disease of the photoreceptor cells. It is not treatable and aggravates in a short time and lead to blindness. PRA is similar to RP (Retinopathia pigmentosa) by humans. Affected dogs become night-blind in the twilight. The more receptors are damaged, the more problems follows by daylight ending with blindness.  By the late form the first vision disorders developes on young to middle-aged adults. They go blind at early age.

By collies primary exist the juvenil form, often already visible by the eye-examination at by an ophthalmologist, at the age of 6 - 8 weeks. The dogs go often blind at an age of one year! Affected dogs are excludes from breeding! Every puppy-buyer gets a written result.

For some breeds, also for collies, there are genetic tests for PRA. The one for collies is called "rcd2" or "rod-cone Dysplasia Type 2". The inheritance is recessive by collies. According to the current knowledge just rcd2-affected collies (PRA -/-) can fall ill. Carrier (PRA +/-) have one affected gene ("-") and one healthy gene ("+"), which prevents a disease. Non-carrier (PRA +/+) cannot develope a disease and can never produce PRA-affected puppys, because of their two healthy genes. Our breeding program has chosen, that always one of the parents must be genetically free (rcd2-PRA +/+), to avoid affected puppys. All of our breeding-dogs are genetically rcd2-PRA-free (rcd2-PRA +/+)!

In this context I want to point out, that spelling with "+" and "-" in no longer up-to-date. Often will be used now instead of "+" a "N" for "normal" and instead of "-" the name of the disease, here "rcd2" or "PRA". I will keep on using "+" and "-", because it is easier to explain to beginners. If you will have questions, please contact us.

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GCS:

Vom Gray-Collie-Syndrom betroffene Collies leiden an einer alle 10-12 Tage auftretenden starken Verminderung, bis hin zum völligen Fehlen, der Neutrophilen Granulozyten. Das sind für die Immunabwehr hochwichtige Zellen. Sind sie nicht in ausreichender Zahl vorhanden, kommt es zur erhöhten oft fiebrigen Infektanfälligkeit (z.B. Durchfall, Atemwegsinfektionen), die schnell tödlich endet, da der Körper es nicht schafft sie auszumerzen. Viele der betroffenen Tiere überleben kaum die ersten Lebenswochen. Selbst wenn sie das schaffen, werden sie nicht älter, wie 2-3 Jahre. Betroffene Tiere sind selbstverständlich von der Zucht ausgeschlossen! Diese Krankheit kann bei alle Farbschlägen auftreten. Betroffene Collies haben i.d.R. ein gräuliches bis beige-gelbliches Fell, häufig verbunden mit einer gräulichen Nase und fehlenden braunen Abzeichen am Kopf. Sie sind bei der Geburt oft deutlich kleiner wie ihre Wurfgeschwister und sehr lebensschwach.

Zum Glück gibt es auch hier einen Gentest. Die Vererbung verläuft rezessiv, so dass nach bisherigen Erkenntnissen, nur GCS-betroffene (GCS -/-) Collies erkranken können. Carrier (GCS +/-) haben neben ihrem betroffenen "-"Gen noch ein gesundes "+"Gen, welches verhindert, dass sich eine Erkrankung ausbilden kann. Non-carrier (GCS +/+) können niemals erkranken und auf Grund ihrer beiden gesunden Gene auch niemals betroffene Nachkommen erzeugen, da jeder ein gesundes "+"Gen mitbekommt. Nach unserem Zuchtlenkprogramm muss immer mindestens ein Elternteil genetisch frei sein (GCS +/+), um die Geburt betroffener Hunde von vorneherein auszuschließen. Alle unsere Zuchthunde sind selbstverständlich frei von GCS (+/+)!

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Canine-Cyclic-Neutropenia affected collies, suffer from a cyclical (every 10-12 days) neutropenia. The recurring absence of this very important immune defense cells causes an increased susceptibility for often feverish infections (like for example diarrhea, respiratory infections). This ends often lethal, because the body is too weak to fight this diseases. Most cannot survive the first weeks of life. Even if they manage, they will not get older than 2-3 years. Affected dogs are excludes from breeding! All color-variantions may be affected of this disease. The puppys are often very small and weak. The affected collies develope an gray to beige-yellowish color of their coat. The nose is mostly gray and there are no brown markings on their head.

Fortunately there is a genetic test for GCS. The inheritance is recessive. According to the current knowledge just GCS-affected collies (GCS-/-) can fall ill. Carrier (GCS+/-) have one affected gene ("-") and one healthy gene ("+"), which prevents a disease. Non-carrier (GCS +/+) cannot develope a disease and can never produce GCS-affected puppys, because of their two healthy genes. According to our breeding program must always one of the parents be genetically free (GCS +/+), to avoid affected puppys. All of our breeding-dogs are genetically GCS-free (GCS +/+)!

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DM:

Degenerative Myelopathie ist eine Erkrankung der Nervenbahnen im Rückenmark. Die Krankheit ist vergleichbar mit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) beim Menschen. Beim Hund sterben die Myelinscheiden (Hüllen der Nervenzellen) im Bereich des Brust- und Lendewirbels ab, was zu einer zunehmenden Instabilität und "Desorientierung" in der Hinterhand (später auch der Vorderhand) führt. Die betroffenen Hunde laufen anfangs sehr "wackelig" und schleifen auch schon einmal ihre "Füße" hinterher. Genauer gesagt, fehlt das selbständige nachvorne ausrichten inclusive Anheben der Pfoten bei der Fortbewegung. Die Pfoten werden quasi einfach "hängengelassen", so dass sie mit der Zehenoberfläche über den Boden streifen. Was anfangs mehr wie eine Art Stolpern aussieht endet in einem zunehmenden "Wundschleifen" an den Pfoten. Es entstehen offene Wunden, in die ständig neue Keime eindringen können, wenn man sie nicht verbindet.

Mit Fortschreiten dieser leider unheilbaren Krankheit, nehmen auch die Lähmungserscheinungen zu. So haben die Hunde irgendwann Mühe, ihre Hinterhand überhaupt noch hoch zu bekommen, da die Nervenzellen keine "Meldung" mehr an die zugehörigen Muskeln weitergeben können. Irgendwann schleift das ganze Hinterteil nur noch hinterher. Auch die Muskeln bauen sich immer weiter ab. Inzwischen sind spezielle Wägelchen entwickelt worden, um den Hunden zu helfen, denn sie erleben das alles bei vollem Bewußtsein, auch wenn die Kranheit selber nicht schmerzhaft ist! Mit der Abnahme über die Kontrolle der Hinterhand, urinieren und koten die Tiere auch zunehmend ein, ohne daß sie auf das "wann und wo" Einfluss nehmen können. Es ist eine sehr unschöne Erkrankung, die manchmal schon in jungen Jahren ausbricht, meist aber erst zwischen dem 8. und 14. Lebensjahr. Einige Hunde haben "das Glück", dass sie auf Grund anderer Erkrankungen, Unfälle, oder sonstigem, den Ausbruch vielleicht gar nicht mehr mitbekommen, weil sie schon vorher verstorben sind. Aber das darf uns als Züchter natürlich nicht davon abhalten eine vernünftige Lösung zur Vermeidung dieser Krankheit zu finden.

DM ist noch vergleichsweise neu und ist klinisch oft nur schwer von ähnlich beginnenden Krankheiten abzugrenzen. Inzwischen ist man aber in der Genetik auf einen sogenannten Risikofaktor gestoßen, eine Exon2-Mutation am sogenannten SOD-1-Gen, welches alle DM-betroffenen Hunde haben. Im Gegenzug darf man aber nicht unerwähnt lassen, dass "nur" bei ca. 60% aller Hunde die Krankheit auch ausbricht. Eine sicherere Methode steht leider bis heute noch nicht zur Verfügung, da DM durch mehrere Gene verursacht wird, die noch nicht sicher identifiziert werden konnten. So bleibt uns nur der Test auf Exon2.

Wegen des schweren Leidens betroffener Hunde haben wir uns auch hier dazu entschlossen, dass mindestens ein Elternteil genetisch frei sein muss (DM Exon2 +/+), um die Geburt betroffener Hunde von vorneherein auszuschließen. Die Vererbung verläuft auch hier rezessiv, so dass nach bisherigen Erkenntnissen nur DM-betroffene (DM -/-) Collies erkranken können (nicht müssen!). In unserer Zuchtstätte werden Sie niemals einen DM-betroffenen Hund vorfinden! Carrier (DM +/-) haben neben ihrem betroffenen "-"Gen noch ein gesundes "+"Gen, welches verhindert, dass sich eine Erkrankung ausbilden kann. Non-carrier (DM +/+) können demnach niemals erkranken und auf Grund ihrer beiden gesunden Gene auch niemals betroffene Nachkommen erzeugen, da jeder ein gesundes "+"Gen mitbekommt. So wurde und wird in unserer Zuchtstätte niemals ein DM Exon2-betroffener Welpe geboren!

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Degenerative Myelopathy is a disease of the nerve path in the spinal cord. The disease can be compared with ALS (amyotrophic lateral sclerosis) by humans. By dogs the myelin sheaths (fibres which enclose the nerve cells) will be damaged at the area of thoracic and lumbar vetebra. It follows a instability of the hindquarters (later also of the forehand). The affected dogs walk "shaky" and the the back of the toes (paws) drag about the bottom, because they cannot lift them. They get open wounds there, which must be bandaged, to avoid inflammations.

DM is incurable. The paralysis increases, the muscles break down and the dogs have a lot of difficults to lift their hindquarter. The day will come when they just can drag the whole hindquarter. In the meanwhile there are special trolleys for helping the dogs. All the time the dogs are by full consciousness, also if the disease is not painful. The dogs start to lose control about urinate and defecate. Sometimes this disease begins at earlier age. But most it starts at 8 -14 years of life. Some dogs are "fortunated", that they die (because of another disease, an accident or other things) before they fall ill from DM. But this cannot stop us breeder to find a solution to prevent this disease.

DM is relatively new and often difficult to differentiate from other similar beginning diseases. But in the meanwhile in the genetic has been found a riskfactor, called Exon2-Mutation at the SOD-1-gen, which occurs to all affected dogs. It must point out, that just 60% of the affected dogs fall ill! There is no better solution, because DM is caused by several genes, which could not be precisely identified. So we have just the Exon2-test. Because the suffering of the affected dogs, we decided, that always one of the parents must be genetically free (DM +/+), to avoid affected puppys. The inheritance is recessive. According to current knowledge just DM-affected dogs (DM -/-) can fall ill (but they must not!). In our kennel you will never find an DM-affected dog! Carrier (DM +/-) have one affected gene ("-") and one healthy gene ("+"), which prevents a disease. Non-carrrier (DM +/+) cannot develope a disease and can never produce DM-affected puppys, because of their two healthy genes. In our kennel has never been and will never be born an DM Exon2-affected dog!

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DMS:

Dermatomyositis ist eine Autoimmunerkrankung, ähnlich der JDM (Juvenile Dermatomyositis) beim Menschen. DMS tritt vorrangig bei Shelties und Collies immer wieder mal auf. Auf Knochenvorsprüngen, die wenig mit Muskeln abgepolstert sind, wie vor allem im Gesicht, aber auch an Rutenspitze und Füßen, bilden sich verkrustete Läsionen. Die manchmal schuppige Haut rötet sich und das Fell fällt aus. Typisch ist, insbesondere im Anfangsstadium, solange keine Sekundärinfektion auftritt, dass die betroffenen Regionen nicht jucken. In leichten Fällen verheilen die Wunden, aber meist verbleiben Stellen mit langfristigen Veränderungen, geprägt durch dunkel und fleckige Pigmentierung und verbleibendem Haarausfall. In schweren Fällen sind auch die Muskeln so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass z.B. das Trinken und die Nahrungsaufnahme (Kauen u. Schlucken erschwert sind und/oder auch das Gehen (Fuß- und untere Beinmuskulatur). Beim Menschen spricht man von muskelkaterartigen Schmerzen. Die Hunde sind oft empfindlich, insbesondere unter immunsupressiver Therapie, gegenüber Infektionen (Pilze, Bakterien, Viren). Diese sind dann oft schwer behandelbar, obwohl es sich häufig um gängige Keime handelt, die einem gesunden Hund nichts antun würden. Es können sich auch Empfindlichkeiten bezüglich des Magen-Darmtraktes ausbilden. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch immer wieder mal zum Verlust einzelner Krallen kommen, die dann i.d.R. später wieder nachwachsen.

Ursächlich spielen genetische Veränderungen und Umweltfaktoren eine Rolle. Auslöser für die ersten Hautläsionen, scheinen oft Stressfaktoren zu sein, wie z.B. Viruserkrankungen, Impfungen oder traumatische Erfahrungen. Verstärkend können Hormonveränderungen (Hündinnen: Läufigkeit, Trächtigkeit, Scheinträchtigkeit / Rüden: Hormonschübe), Impfungen (Überimpfungen, Leptospirose, Tollwut), erhöhter Stress, Infektionsdruck und Unverträglichkeiten (Futter, Medikamente, Allergene) wirken. DMS kann in jedem Lebensalter ausbrechen, aber der häufigste Ausbruch findet man im ersten Lebenshalbjahr statt. Gute Behandlungserfolge (aber keine vollständige Heilung) erzielt man meist mit Trental (Pentoxiphyllin), Vitamin E und in manchen Fällen auch mit Steroiden. Oftmals ist zudem eine Kastration hilfreich, wenn die Hunde empfindlich auf hormonelle Veränderungen reagieren. Vorbeugend bei erhöhtem Risiko gilt es die möglicherweise verstärkend wirkenden Auslöser zu vermeiden. Gesunde Ernährung ohne allzu viel Chemie, aber dennoch optimaler Zusammensetzung kann sicherlich unterstützend wirken. Überimpfungen (zu viel und zu viel auf einmal) kann man vermeiden durch Titertests auf die jeweiligen Antikörper, so dass man nur das nachimpft, was wirklich nötig ist. Das gleiche gilt für Wurmkuren, durch Stuhlproben.

Genetische Untersuchungen, im Rahmen einer DMS-Studie der Clemson Universität, unter Leigh Anne Clark und Jacquelyn Evans in den USA, haben ergeben, dass drei Risikofaktoren in Verbindung mit der Erkrankung stehen.

Der erste ist die MHC-Genklasse, die Immunsystemvariante. Dies konnte auch beim Menschen bei JDM in Bezug gesetzt werden, nebst Umweltauslösern. Beim Hund ist es die MHC-II-Klasse-Leukozyten-Antigene, genauer gesagt die DLA-Gene (DLA-DRB1/-DQA1/-DQB1). Sie werden in Zahlenkombinationen ausgedrückt. Leider scheint es beim Collie hier kaum noch Variationen zu geben. In der Studie fand man bei den Collies fast ausnahmslos die Kombinationen 002:01/009:01/001:01, dazu selten noch die Kombination 015:01/009:01/001:01. Dadurch bedingt gibt es wohl leider eine grundsätzliche rassebedingte Neigung zu DMS, mit 3% laut derzeitigem Stand der Studie (01/2017). Es gibt noch eine weitere äußerst seltene DLA-Variante, mit der Kombination 006:01/050:11/007:01. Wegen der geringen Anzahl kann man leider noch nicht sagen, ob hier das Risiko geringer ist. Aber selbst wenn, wäre eine Zuchtauslese, auf Grund der Seltenheit kaum machbar. 

Die Forschungsgruppe hat zwei weitere Risikofaktoren ausmachen können. Hierbei handelt es sich um zwei Genveränderungen, die in direkten Zusammenhang mit dem Risiko stehen, ob ein Hund an DMS erkranken kann. Darum werden sie auch als Hochrisikogene bezeichnet, genannt "A" (PAN2) und "B" (MAP3K7CL). Die betroffenen Gene sind wichtig im Bereich der Entzündungsregulationen. So kann man DMS auch beschreiben als eine Unfähigkeit entzündliche Reaktionen richtig zu regulieren.

Da die Gene immer doppelt vorliegen (Allele), können sie durch freie Gene "a" und "b" abgefangen werden ("Aa" oder "Bb"), so dass das Erkrankungsrisiko sinkt. Ist der zweite Teil genetisch frei ("aa" oder "bb"), so liegt das Risiko bei 4% laut derzeitigem Stand der Studie (01/2017) für "Aabb" oder "aaBb".

Sind beide genetisch frei, so verbleibt auf Grund der oben beschriebenen DLA-Gene das Risiko bei 3% laut Studie (Stand 01/2017) für "aabb".

Sobald jedoch "A" oder "B" reinerbig vorliegen ("AA" oder "BB") haben wir ein moderates Risiko, mit 39% laut Studie (Stand 01/2017), für "AAbb" oder "aaBB".

Das ändert sich sofort, wenn noch ein zusätzliches "A" oder "B" hinzukommt, dann steigt das Risiko gleich auf 90 - 92% und höher laut Studie (Stand 01/2017), also für "AaBB "und "AABb".

Sind beide reinerbig betroffen, dann steigt das Risiko sogar auf nahezu 100% laut Studie (Stand 01/2017), für "AABB". 

"B" kommt bei den Collies seltener vor, wie "A". Ursächlich war hier wahrscheinlich eine konsequente Ausmusterung DMS-betroffener Collies ab den 1980er Jahren, als die ersten intensiveren Forschungen begannen. Sehr interessant ist auch, dass es anscheinend das Merlegen nur in Kombination mit dem gesunden "a" gibt! Sprich ein Merle kann nur ein "aa" oder schlechtestenfalls ein "Aa" haben, aber nie homozygot ("AA") betroffen sein.

Die Forschungsarbeiten von Leigh Anne Clark und ihren Mitarbeitern sind nicht nur für die weitere JDM-Forschung beim Menschen interessant, sondern auch für uns Colliezüchter sehr wertvoll. Denn der Arbeitsgruppe gelang es 2016 einen entsprechenden Test zu entwickeln, der die Risikogefahr eines jeden Collies näher darstellt. Der Test ist kein Nachweismittel für die Erkrankung, das geht nur über entsprechende Biopsien an den befallenen Stellen. Er ist alleine eine Risikobewertung. Das bedeutet auch nicht, dass jeder genetisch betroffene Hund auch automatisch erkrankt, er hat lediglich ein moderates oder hohes Risiko, dass die Krankheit ausbricht. Andersherum besteht bei einem Hund mit dem am niedrigsten möglichen Risiko, aber immer noch ein Restrisiko, des Krankheitsausbruchs, da es die Stufe kein Risiko nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand nicht gibt.

Da die Auswirkungen bei einem Ausbruch sehr unschön sein können, macht es unbedingt Sinn den Test gleich in unser Zuchtlenkprogramm mit aufzunehmen, um die Gefahr für DMS zu minimieren. Wir beginnen damit eine entsprechende dringende Empfehlung zur Testung aller Zuchthunde, sinnvollerweise vor der Verpaarung, auszusprechen. Die Daten werden beim Zuchtbuchamt gesammelt und in unser Zuchtlenkprogramm miteinfließen. Aber bereits jetzt empfehlen wir unbedingt die Ergebnisse bei der Zuchtauswahl zu beachten und Zuchtpartner zu bevorzugen, bei denen keine Welpen geboren werden, die ein erhöhtes Risiko haben an DMS zu erkranken.

Auch wenn bislang, nach heutigem Wissensstand, in unserem Verein "Amerikanische Collies Europa e.V." noch kein Welpe geboren wurde, der an DMS erkrankt ist, so ist es uns ein besonderes Anliegen, dass in Zukunft nur Collies geboren werden, mit einem möglichst niedrigen Erkrankungsrisiko. Darum sollte mindestens ein Zuchtpartner für die jeweiligen Risikogene "A" und "B" genetisch frei sein, also DMS "aa" und "bb". Das kann auch im Wechsel sein, sprich der eine Zuchtpartner ist frei für das Risikogen "A", also "aa" (noncarrier) und der andere Zuchtpartner ist frei für das Risikogen "B", also "bb" (noncarrier). So kann das Risiko für die geborenen Welpen auf das niedrigst mögliche Level von 3% bzw. 4% gesenkt werden.

Untersuchungsstellen: Optigen 98,-$, Preisstand Ende 2017; wie man sieht sind die Preise deutlich gesunken, ohne Umlegung von Forschungs- und Entwicklungskosten. Die Clemson University selber nimmt nur noch Proben an für Collies die in die Studie kommen, mit klaren Anzeichen bzw. Diagnose für DMS. Noch preiswerter wird es, wenn man selber Mitglied bei der Collie Health Foundation (CHF) wird (ab 25,-$ pro Jahr). Sie unterstützt derzeit nicht nur die DMS-Studie, sondern auch viele andere wichtige Projekte, die der langfristigen Colliegesundheit zu Gute kommen. In diesem Aufgabenbereich ist sie weltweit führend. Durch eine Mitgliedschaft kann man diese wichtige Arbeit sinnvoll unterstützen. Zudem kann man den DMS-Befund später dort einreichen. Denn zurzeit (bitte vorher auf Aktualität überprüfen), gibt es ein spezielles Angebot und man erhält eine Erstattung von ca. 65,-$, so dass der DMS-Test letztlich nur noch ca. 30 Dollar kostet. Wichtig ist, dass man bei der Probenentnahme wirklich genügend Backenzellen abstreift (denn es ist kein Speicheltest!). Der Hund darf vorher wenige Stunden lang nichts gefressen haben. Am besten entnimmt man die Probe direkt nach einem längeren Schlaf, bevor er irgendwo dran geleckt, getrunken oder gefressen hat. Das Teststäbchen anschließend wieder ins Röhrchen zurückstecken und dann den Deckel für 2-4 Stunden leicht geöffnet lassen, damit das Material abtrocknen kann, ohne allzu viele Luftkeime aufzunehmen. Also im Prinzip genauso, wie man sonst Backenabstriche entnimmt. Die Proben am besten immer zum Wochenanfang versenden.

Textquellen:

http://www.clemsoncaninegenetics.com/dmsriskassessment.htm

http://journals.plos.org/plosgenetics/article?id=10.1371/journal.pgen.1006604

Wir als Zuchtstätte sind noch mal einen Schritt weiter gegangen. Wir haben Ende 2016, als der Test auf den Markt gekommen ist, gleich alle Hunde durchtesten lassen, die in unserer Zucht gestanden haben, zur Zeit stehen und in der Zukunft noch stehen sollen und haben so den Status für jeden Hund genau ermitteln können. Durch die Auswahl der entsprechenden Zuchtpartner können wir nun für alle Verpaarungen im Vorfeld ausschließen, dass keine Welpen mit hohem Risiko geboren werden!

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Translations follows!

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MH (Maligne Hyperthermie):

Dieser genetische Defekt, der bei allen Rassen vorkommen kann, kommt zum Glück nur extrem selten bei Collies vor. Hierbei handelt es sich um eine Medikamentenunverträglichkeit, die gezielt die quergestreifte Muskulatur angreift. Bei der Verabreichung bestimmter Medikamente, wie einige Inhalationsanästhetika und bestimmte Muskelrelaxantien, kann es zu massiven Krämpfen kommen, sowie Herzrhythmusstörungen, Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie) bis hin zum Zerfall der Muskelzellen (Rhabdomyolose). Durch die Abbauprodukte kann es zu massiven Nierenproblemen, bis hin zum Organversagen und Tod, wenn nicht sofort gezielt kompetent gegenbehandelt wird. Dieser Test ist in unserem Verein freiwillig, da die Erkrankung nur äußerst selten bei Collies auftritt. Auch hier sollte idealerweise mindestens ein Zuchtpartner genetisch frei sein (noncarrier), also MH +/+ bzw. N/N, so dass die Geburt betroffener Welpen gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Diesen Test haben wir Anfang 2017 neu in unser Zuchtprogramm mit aufgenommen, auch wenn mir kein einziger Fall bekannt ist. So können wir sicherstellen, dass mindestens ein Zuchtpartner genetisch frei  ist für diesen Defekt, so dass in unserer Zuchtstätte niemals ein MH-betroffener Welpe geboren werden kann. 

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HUU (Hyperurikosurie / Hyperurikämie):

Hierbei handelt es sich um eine genetische Störung des Harnstoffwechsels (Purine). Im Gegensatz zum Menschen wird das Endprodukt Harnsäure, beim gesunden Hund noch weiter zu Allantoin abgebaut, was besser wasserlöslich ist. Dieser Prozess ist bei HUU-betroffenen Hunden gestört, durch eine Mutation am SLC2A9-Gen. Es kann in der Folge durch kristalline Ablagerung zu Gichterkrankungen kommen und zur Harnsteinbildung. Dieser Test ist in unserem Verein freiwillig, da die Erkrankung nur äußerst selten bei Collies auftritt. Auch hier sollte idealerweise mindestens ein Zuchtpartner genetisch frei sein (noncarrier), also HUU +/+ bzw. N/N, so dass die Geburt betroffener Welpen gänzlich ausgeschlossen werden kann. Die frühere Bezeichnung ist SLC.

Diesen Test haben wir Anfang 2017 neu in unser Zuchtprogramm mit aufgenommen, auch wenn mir kein einziger Fall bekannt ist. So können wir sicherstellen, dass mindestens ein Zuchtpartner genetisch frei  ist für diesen Defekt, so dass in unserer Zuchtstätte niemals ein HUU-betroffener Welpe geboren werden kann. 

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IPD  (Entzündliche Lungenerkrankung)

IPD (Inflammatory pulmonary disease) ist eine erbliche Form der Lungenerkrankung beim Collie. Sie bricht in der Regel schon beim Züchter aus. Medikamente scheinen kaum helfen zu können und selbst wenn, dann nur kurzzeitig und der nächste Rückfall erfolgt innerhalb kurzer Zeit. Die Welpen erkranken meist so schwer, dass die meisten noch in der Welpenzeit beim Züchter versterben. Die seltene Krankheit scheint vorwiegend in britischen Linien aufzutreten und i.d.R. zeigen nur reinerbig betroffene Tiere Symptome, sprich sie wird rezessiv vererbt. Auf Initiative einiger Züchter ist in Zusammenarbeit mit Laboklin und Prof. Leeb von der Universität Bern es gelungen eine entsprechende Mutation für IPD im sogenannten AKNA-Gen festzustellen und dazu einen Gentest zu entwickeln, der seit kurzem auf dem Markt ist. Auch wenn das Risiko fast bei Null liegt, dass wir dieses Gen in unseren Linien haben, so haben wir zur Sicherheit alle unsere Zuchthündinnen, inclusive der ehemaligen und zukünftigen) zur Sicherheit diesem unterzogen und wir freuen uns dass alle genetisch frei sind von diesem Defekt. So können bei uns in der Zuchtstätte niemals Welpen geboren werden, die betroffen sind IPD.

 

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 Translations follows!

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Genetische Vielfalt:

Ein wichtiges Ziel in der Hundezucht ist es, die Hunde gemäß dem festgelegten Rassestandard zu züchten. Das heißt nichts anderes, als dass wir Hunde züchten möchten, die sich in bestimmten, für die einzelne Rasse wichtigen Merkmalen, recht ähnlich sind. Doch wie ist es möglich einen Hund so zu züchten, dass er den gesetzten Zielen entspricht? Insbesondere wenn man bedenkt, wieviele Rassen es inzwischen gibt. Wie kam es zu deren Entstehung? Die unterschiedlichen Rassen konnten sich nur dadurch entwickeln, indem man Hunde mit besonders wünschenswerten Merkmalen miteinander verpaarte. Da die Geschmäcker bekanntlich unterschiedlich sind, bildeten sich in der Folge entsprechend unterschiedliche Typen (später Rassen) heraus.

Meist hat man in der Folgegeneration aber immer nur einige wenige Hunde, die die erwünschten Merkmale wieder aufweisen, insbesondere wenn es sich um rezessive Eigenschaften handelt, die sich nur schwer durchsetzen. Als besonders erfolgsversprechend erwies sich die Inzuchtverpaarung. Früher wurde sie vergleichsweise häufig eingesetzt, heute kennt man die vielen Nachteile und lehnt sie in seriösen Zuchtvereinen ab. Die Nachkommen werden häufig schon krank geborten oder sind sehr anfällig für die verschiedensten Krankheiten und weisen oft einen Mangel an Vitalität, Widerstandsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Fruchtbarkeit auf. Man spricht auch von Inzuchtdepression. Die genetische Vielfalt fehlt. So wenig, wie wir solche Verpaarungen beim Menschen anstreben, sollten wir sie auch in der Hundezucht vermeiden, zumal die Basis einer jeden Rasse bereits geschaffen wurde.

Da es den perfekten Hund genauso wenig gibt, wie den perfekten Menschen, ist man in der Hundezucht (wie in jeder anderen seriösen Tierzucht auch) ständig um Ausgleich bemüht. Das heißt man sucht sich den Zuchtpartner so aus, dass dieser möglichst viele der Merkmale mitbringt, die es noch zu verbessern oder zu festigen gilt. Wenn man darauf achtet, dass die Tiere dabei nicht zu eng verwandt sind, kommt man auch ohne Inzucht oder zu enge Linienzucht zum Ziel.

Aber nicht nur durch Inzucht kommt es zu einer Anhäufung gleichartiger Gene, zu Lasten der Genetischen Vielfalt, sondern auch durch die Auswahl bestimmter Deckrüden. In den letzten Jahren gibt es den allgemeinen Trend in der Hundezucht, nur noch hoch favourisierte Deckrüden einzusetzen, sei es auf Grund besonders guten Abschneidens auf Ausstellungen (Champions) oder wegen außergewöhnlich guter Gesundheitswerte. Erst einmal ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, denn wer will nicht den schönsten und gesündesten Hund züchten. Aber was passiert, wenn alle nur noch auf ganz wenige Deckrüden, sprich auf einen sehr eingeschränkten Genpool zugreifen? Was passiert mit der genetischen Vielfalt, wenn plötzlich ein Großteil der Hunde eng miteinander verwandt ist? Die Gefahr ist bei häufig eingesetzten Deckrüden, viel größer als bei jeder Hündin, da er in der gleichen Zeit ein Vielfaches an Nachkommen zeugen kann. Ein anderes Extrem ist, dass es in einigen Zuchten nur noch um Gesundheitswerte geht und das Aussehen und andere Werte des Collies dabei völlig auf der Strecke bleiben, was meines Erachtens her eher ein Rückschritt, wie ein Fortschritt ist, denn der Collie muss immer in seiner Gesamtheit betrachtet werden.

Unser Ziel ist es den Genpool möglichst groß zu halten, indem man dem massenhaften Einsatz einzelner Hunde entgegenwirkt und zum anderen die genetische Vielfalt des Einzelindividuums fördert. Letzteres ist nur möglich, wenn wir einen ausreichend großen Genpool haben. Nur dann gibt es genügend verschiedenartige (heterozygote) Gene, während bei Verpaarung eng verwandter Tiere viele gleichartige (homozygote) Gene auftauchen. Dabei haben wir den Effekt, wie oben bereits unter "CEA" beschrieben, dass auch z.B. krankheitserregende Gene, die bisher verdeckt waren (rezessive Gene) von gesunden dominanten Genen, nun nicht mehr unterdrückt werden können, weil letztere fehlen.

Um solche Probleme zu umgehen, bedient man sich in der Hundezucht des Ahnenverlustkoeffizienten (AVK). Mit ihm kann man schon vor der Verpaarung abschätzen, in wie weit durch das mehrfache Auftreten von einzelnen Ahnen, mit einer erhöhten Gefahr von Homozygotie (zu vieler gleichartiger Gene) zu rechnen ist.

 

Bei einer Ahnentafel über 4 Generationen kommen wir auf 30 mögliche Ahnen:

2 Elterntiere, 4 Großeltern, 8 Urgroßeltern und 16 Ururgroßeltern = 30 Ahnen

Wenn man sich nun die Ahnentafel genau anschaut, sucht man alle doppelten (mehrfachen) Ahnen heraus, addiert sie auf und ziehen sie von den möglichen Ahnen (30) ab. Oder anders ausgedrückt alle Ahnen werden nur einmal aufgezählt und nicht nochmal, wenn wie irgendwo mehrfach auftauchen. Das ist die Zahl der tatsächlich vorhandenen Ahnen.

Angenommen 4 Ahnen würden doppelt auftreten, so kämen wir hier auf 26 (30 - 4) tatsächlich vorhandene Ahnen, anstatt der ursprünglich möglichen 30 Ahnen. Beim Ausrechnen des Ahnenverlustkoeffizienten teilt man die tatsächlich vorhandenen Ahnen (hier im Beispiel: 26) durch die möglichen Ahnen (hier: 30). Das Ergebnis in diesem Falle wäre 0,8666 oder anders ausgedrückt 86,66% (den Prozentwert erhält man durch Multiplikation mit 100). Der Idealwert liegt bei 1 oder in Prozent ausgedrückt bei 100%, was zu 100% unterschiedlichen Ahnen entspricht (hier 30 von 30, über 4 Generationen).

Das Zuchtlenkprogramm unserer Zuchtstätte sieht einen AVK von mindestens 86%, über 4 Generationen vor. Somit ist Inzucht verboten und eine all zu enge Linienzucht wird ebenfalls unterbunden. Möglich wären so beispielsweise noch, wenn keine weiteren doppelten Ahnen vorliegen, die die Zahl 4 überschreiten: eine Verpaarung von Großonkel/-tante mit Großneffe/-nichte (2 doppelte Ahnen) od. Großvater/-mutter mit Enkelsohn/-tochter (3 doppelte Ahnen). Wobei stets ein möglichst großer AVK-Wert anzustreben ist! Unsere bisherigen Würfe lagen bei einem AVK von mindestens 93% bis 100%, die meisten bei letzterem, d.h. nicht mehr wie 0 - 2 doppelte Ahnen über 4 Generationen. Der Wert wird übrigens in der Regel ohne Prozente angegeben: 1.0 entsprechen 100% und 0.93 entsprechen 93%.

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 Genetic diversity:

An important aim in the dog breeding is to breed the dogs according the breed standard. This means that we want to breed dogs, which resemble in certain characteristics, which are important for the respective race. How is it possible? Especially if we consider that there are so much different races. They have arisen through matings of dogs with similar desiderables features. Just as tastes are different, so too developed different types of dogs.

But in the following generation we only have a few dogs with the desiderable features, especially if the characteristics are recessive, which are diffucult to enforce. Particularly promising was inbreeding. In former times it has been relatively often practised. Today we know the many disadvantages and most serious breeding associations prohibit it. The descendants are often susceptible for diseases or they are born ill. Often they have a lack of vitality, resistance, performance, resilience and fertility. It is also known as inbreeding depression. The genetic diversity lacks. Just we don't like inbreeding by humans we also should avoid it by our dogs, especially the basis of every race has been established.

As well as there is not the perfect person, there also will never be the perfect dog. In dog breed it is a constant effort to find a good balance. This means that the breeding partner should have many characteristics, which have to be balanced out or to tighten. If we make sure that the breeding partners are not too close related, we reach goals quickly, without inbreeding and without to close linebreeding.
But not only inbreeding causes accumulation of similar genes, at the expense of genetic diversity, but also the choice of a particular stud-male. In recent years by dog breeding there is a general trend to choose just "Top-Sires" by matings, may be because they are champions or because of best health results. First there is nothing to prevent. Everybody want's to have the most beautiful and healthiest dog. But what will happen, if everybody uses only a very few stud-males, more precisely just a very restricted gene pool. What happens with the genetic diversity, if a lot of dogs are related. Such "Top-Sires" often produce much more puppies then a bitch in the same time. Another extreme is that some breeders just try to breed the healthiest dogs and simultaneously they disregard exterior and other important values of the collies. That's more a regress than a progress. It's very important to consider a collie as a whole.

Our aim is a to keep the gene pool as large as possible, by counteracting against the massive use of singe stud-males and by promotion the genetic diversity of the individual. The latter is only possible, if we have a large gene pool. Only then there are enough dissimilar (heterozygote) genes. Whereas by matings of closely related animals we will have a lot of similar (homozygote) genes. We will have the same effect, as described above by "CEA": the risk grows that to affected genes meet each other and there will be no healthy gene anywhere for preventing a disease.

To reduce such problems we use the "Ancestor loss coefficient" (AVK). It helps to estimate the risk for homozygosity (too many similar genes), resulting from repeated ancestors.

 

By a pedigree, showing 4 generations, we have 30 possible ancestors:

2 parents, 4 grandparents, 8 great grandparents, 16 great-great-grandparents = 30 ancestors

Now we search for double or multiple ancestors in the pedigree and add them up and substract them from the possible ancestors. In other words: every ancestor shall only be counted once and not count again, if they are double or multiple, if you find single names on several places in the pedigree. Thats the number of the really present ancestors.

Now imagine you have 4 double ancestors, so we will have 26 (30 - 4) really present ancestors, instead of the primary 30 possible ancestors. By calculating the ancestor loss coefficient, we divide the the really present ancestors (in our example: 26) by the possible ancestors (here 30). In this example the result is 0,8666 or in other words 86,66% (to receive the percent value, multiply by 100). The ideal value is 1 or in percent: 100%. That corresponds to 100% different ancestors.

The breeding program of our kennel provides an AVK of at least 86%, over 4 generations. Therefore is inbreeding prohibited and prevents a too close line-breeding. For example it would be possible, if there are not more than 4 similar ancestors, to mate grand-aunt/-uncle with grandniece/-nephew (2 double ancestors) or grandmother/-father with granddaughter/-sun (3 double ancestors). The aim always should be an AVK as large as possible! Our previous litters have had an AVK of at least 93% to 100%, mostly the last one, so there have never been more than 2 double ancestors over 4 generations. Normally the AVK is nor written in %:  1.0 is similar to 100% and 0.93 similar to 93%.

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Amerikanische Blutslinien:

Unsere Collies werden mit amerikanischen Linien nach amerikanischem Rassestandard gezüchtet. Der Anteil der amerikanischen Blutlinien "American Lines" (Vorfahren, die im AKC American Kennel Club oder CKC Canadian Kennel Club gezüchtet und registriert wurden) muss bei den von uns gezüchteten Welpen bei mindestens 50% liegen. Wir sind noch einen Schritt weiter gegangen: Alle bisher bei uns geborenen Welpen haben einen Anteil von mindestens 74% Amerikanischen Blut, die meisten mit über 90%!

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American Bloodlines:

Our Collies are bred with American lines according with the American Breed Standard. The percentage of American Bloodlines (ancestors, which have been bred and registered at the AKC American Kennel Club or CKC Canadian Kennel Club) of our puppys must be at least 50%. We have been gone even further: until now every puppy from our kennel hold American Bloodlines of at least 74%, most of them with more than 90%!

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Entwurmung:

Alle Welpen werden bei uns regelmäßig entwurmt. Gemäß den Vorgaben des Tierarzts, werden sie mit wechselnden Wirkstoffen behandelt. In den ersten Lebenswochen sind die Welpen besonders anfällig für Wurmerkrankungen. Darum sind sie bis zur Abgabe 2 - 4 Mal entwurmt worden, mit für sie besonders gut verträglichen Mitteln. Jeder Welpenkäufer erhält mit dem Wurfabnahmeprotokoll auch eine Auflistung der verwendeten Wurmmittel. Bitte nehmen Sie diese Liste zu ihrem nächsten Tierarztbesuch (z.B. zur nächsten Impfung) mit!

Auch ein heranwachsender oder erwachsener Hund kann sich leicht mit Würmern bzw. deren Eiern oder Larven infizieren, die in der Natur an den verschiedensten Orten präsent sind. Besonders gefährlich ist Kot von Pflanzenfressern, wie z.B. Pferden, Schafen und Kaninchen, die eigentlich nie völlig wurmfrei sind. Füchse übertragen Bandwürmer, ebenso Flöhe. Aber auch andere Hunde können mit Würmern befallen sein. Darum ist es sehr wichtig, dass nach Abgabe der Welpen, auch weiterhin etwas gegen eventuellen Wurmbefall unternommen wird! Mindestens einmal im Jahr, z.B. einige Tage vor einer Impfung, ist das Mindestmaß. In den meisten Regionen ist jedoch mindestens eine halbjährliche Wiederholung von Nöten, beim Junghund oder alten Hund evtl. noch öfters. Am besten wendet man sich an seinen Tierarzt. Er weiß, was in der Region los ist und kann einem auch die passenden Wirkstoffe empfehlen bzw. verabreichen.

Er wird Sie auch beraten können, wenn Sie eine Urlaubsreise planen. Denn in manchen Ländern ist eine besondere Vorsorge zu betreiben, wegen spezieller Parasiten. In einigen Ländern, u.a. in nordischen, ist es Pflicht, die Hunde vom Tierarzt u.a. 24 bis 120 Stunden vor der Einreise, fachgemäß gegen Bandwürmer und z.T. Zecken zu behandeln. Dies muss dann von ihm im EU-Heimtierausweis, den jeder Welpenkäufer von uns mitbekommt, eingetragen werden. Bitte informieren Sie sich frühzeitig, wenn Sie eine Reise planen, zumal es ständig Änderungen und Ergänzungen bei der Einreise gibt. Manchmal sind auch Vorbereitungszeiten von mehreren Monaten nötig!

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Deworming:

All of our puppys are dewormed regularly. According to the guidelines of the veterinary, they are treated preventively with changing substances. In the first weeks of life the puppys are particularly vulnerable for worm infections. That's why they are dewormed three or four times until delivery with very well-tolerated medications. Every puppy buyer gets a copy of the litter certificate, with a listing of the worm agents. Please take the list to your your veterinary, if you visit him next time (for example for vaccination)!

Also a growing or adult dog can easily become infected with worms or their eggs or larvae, which are present in different places in nature. Expecially dangerous is faeces of herbivores, like horses, sheeps and rabbits, which are normally never without worms. Foxes can transmit tapeworms, also fleas. But also other dogs can be infected with worms. Therefore it is very important, that something is undertaken against possible worm infections, also after we hand over the puppys! At least once a year, for example some days before the vaccination, is the minimum. But in most regions is an at least semiyearly repetition necessary, sometimes more by young and old dogs. It is the best to ask your veterinary. He knows what is regional the matter and he can recommend and prescribe the suitable active substances.  
He can also inform you, if you plan a holiday trip. In some countries your dog need a special provision, because of the presence of special parasites. In some countries, Nordic among others, it is the duty to treat the dogs for example 24 to 120 hours before entry, professional from a vet against woms and ticks. He must documented it in the "EU pet passport"; every puppy buyer gets one. Please find out early, what is to do, because there are again and again modification and amendments for every country. Sometimes a preparation-time is necessary over a period of several month!

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Impfung:

Die Welpen sind bei der Geburt noch vergleichsweise schutzlos Krankheiten ausgeliefert. Das ändert sich mit der Aufnahme der Muttermilch, insbesondere dem Kolostrum, der Erstmilch, die nur in den ersten Stunden nach der Geburt von der Mutterhündin abgegeben wird. Die darin enthaltenen, sogenannten "maternalen" Antikörper sorgen schon bald für einen guten Schutz. Im Laufe der ersten Lebenswochen nimmt ihre Zahl jedoch wieder ab, bis die Welpen alt genug sind ihre erste Impfung zu erhalten.

Mit 8 Wochen, also noch vor Abgabe, werden alle Welpen geimpft, gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Leptospirose und Zwingerhusten. Die Impfung wird in den EU-Heimtierausweis eingetragen, den jeder Welpe erhält. Darin stehen auch seine "persönlichen Daten" incl. Geburtsname, Chipnummer etc.  und Name sowie Adresse des Züchters. Unter den einzelnen Sparten werden die entsprechenden Impfungen eingetragen und auch die fälligen Termine für die Wiederholungsimpfung werden genannt. 

Die Tollwutimpfung kann erst mit 12 Wochen erfolgen. Das ist auch die Zeit, wo die Erstimpfung (8-Wochen-Impfung) unbedingt wiederholt werden muss, damit das Immunsystem ausreichend trainiert wird, um auf eventuelle Krankheitserreger effektiv reagieren zu können.

Mit 16 Wochen soll die Tollwutimpfung ebenso wie die 8-Wochen-Impfung wiederholt werden. Um sogenannten "Impf-Lücken" vorzubeugen. Grund ist, dass die Erstimpfung nicht immer so gut anschlägt, wie man erwartet, da der Welpe noch einen gewissen Prozentsatz an verbliebenen Antikörpern durch die Muttermilch in sich trägt. Die Folge ist, dass es, quer durch alle Rassen, immer wieder zu Todesfällen kommt, da die Welpen keinen ausreichenden Impfschutz haben. So sollte man nicht am verkehrten Ende sparen und die Möglichkeit der Auffrischung unbedingt wahrnehmen!    
Mit 1 Jahr wird dann nocheinmal eine Wiederholung aller Impfungen fällig. Die Fälligkeit des Termins wird in der Regel ab der letzten Wiederholungsimpfung gerechnet, d.h. ein Jahr nach der 16-Wochen-Impfung. Alle Wiederholungsimpfungen, auch spätere, dürfen nicht einen einzigen Tag hinausgezögert werden, wenn man den Impfpass irgendwo (bei Auslandsreisen, Ausstellungen etc.) vorlegen muss. Ansonsten werden die Impfungen (insbesondere Tollwut) nicht anerkannt!

Von nun an werden die Impfungen regelmäßig wiederholt. Für manche Impfstoffe reicht auch eine einjährige für andere eine dreijährige Wiederholung. Bei manchen öffentlichen Veranstaltungen rund um den Hund, wie Messen, Turniere, Ausstellungen etc., ebenso wie bei manchen Auslandsaufenthalten z.T. noch jährliche Impfungen, insbesondere bei Tollwut und manchmal auch bei Parvovirose gefordert wird. Hinzu kommt, dass die Impfung mindestens 21 Tage alt sein muss, um einen ausreichenden Schutz aufzuweisen. Darum ist es Welpen unter 16 Wochen i.d.R. untersagt an solchen öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen und ins Ausland zu reisen, es sei denn sie werden überführt und waren bis dahin nur mit der Mutter zusammen, ohne Kontakt zu Wildtieren.

Parvovirose-Viren unterliegen besonders häufig Veränderungen. Auch regional sehr unterschiedliche Varianten sind bekannt. Neueren Erkenntnissen nach findet man heute in knapp dreivierteln aller Kotproben von Durchfallhunden Parvoviren (www.impfung-hund.de)! Grund ist nicht nur die zunehmende Impfmüdigkeit, sondern auch die vielen Importe und die Zunahme bei Wildtieren. Also auch hier lautet wieder die Devise, dass man keinesfalls am verkehrten Ende sparen sollte, denn schließlich möchte man mit seinem Vierbeiner viele gemeinsame schöne Jahre verbringen.   Wegen der Zunahme und Gefährlichkeit für Parvovirose, insbesondere für Welpen, wird in manchen Regionen bereits eine Impfung mit bereits vier Wochen empfohlen. Das Gleiche gilt mancherorts für Staupe. Die Wiederholungsimpfungen werden dann ggf. zeitlich angepasst.

Die heutigen Impfstoffe sind, auch wenn es keine 100%ige Ausschließung eines Impfrisikos geben wird, bei gesunden Hunden sehr gut verträglich. Wir hatten bei unseren Hunden noch nie Probleme und werden auch weiter am Ball bleiben, da der Nutzen einer Impfung außer Frage steht.

Es gibt noch weitere Infektionskrankheiten, die einer Impfung nötig machen können, wie z.B.:

Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch Zeckenbisse vom Gemeinen Holzbock übertragen wird. Oft erfolgt der Krankheitsausbruch erst nach Jahren. So manche Hunde haben sich als immun erwiesen, da sie schon mal Kontakt mit diesem Erreger hatten. Es gibt auch die Möglichkeit der Impfung. Sie war früher sehr umstritten, da der damalige Wirkstoff nur gegen Erreger aus den USA half. Die heutigen Impfstoffe sollen besser auf Europa zugeschnitten sein.

Die Babesiose (Hundemalaria), die mit einer Zerstörung der roten Blutkörperchen einhergeht, breitet sich zunehmend in Europa aus. Sie wird von Auwaldzecke übertragen. Ein Impfstoff ist in Deutschland leider nicht erhältlich. In einigen süwestlich angerenzenden Ländern dagegen schon. Allerdings wirkt er nicht Leider präventiv gegen einer Erkrankung, lindert aber die Symptomatik  bei befallenen Hunden. Präventiv helfen gut wirksame Zeckenmittel in den befallenen Regionen. Fragen Sie Ihren Tierarzt, der wird sie über die neuesten Entwicklungen aufklären können.

Das Canine Herpes Virus ist sehr gefährlich für Neugeborene Welpen. Sie infizieren sich meist bei der Geburt und sterben dann innerhalb der ersten 2 Lebenswochen. Als sehr sinnvoll hat sich hier die präventive Impfung der Mutterhündin erwiesen. Sie werden kurz vor der Bedeckung und dann nochmal ca. 2 Wochen vor der Geburt geimpft. Dieser Vorgang muss bei jeder Trächtigkeit wiederholt werden.

Wenn Sie in Urlaub fahren, sollten Sie unbedingt frühzeitig Kontakt zu ihrem Tierarzt aufnehmen. Es gibt nicht nur regional unterschiedlich "gefährliche" Regionen im Deutschland (was z.B. die Zecken betrifft), sondern auch zum anderen mitunter sehr strenge Vorgaben bei der Einreise (u. Rückreise) ins Ausland, insbesondere was die Tollwutimpfung betrifft. Die Wartezeit für eine Einreise nach der Erstimpfung liegt zwischen 4 Wochen u. z.T. mehreren Monaten. Danach wird in der Regel eine Wiederholungsimpfung nach 4 Wochen und dann nach einem Jahr gefordert. Sie darf nicht um einen einzigen Tag überschritten sein! In manchen Ländern muss per Blutuntersuchung sogar ein ausreichend hoher Titer nachgewiesen werden. Darum ist es unerlässlich, sich immer frühzeitig zu informieren, wie der derzeitige Stand der Einreisebedingungen ist, um ggf. ausreichend Zeit für die Vorbereitung zu haben. Das Mitführen eines EU-Heimtierausweises ist unabdingbar. Jeder Welpenkäufer erhält einen beim Kauf. (Weitere Infos siehe auch unter Entwurmung!)

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Vaccination:

At birth the puppys are mostly defenceless to pathogens. It changes after drinking their mother's milk, especially the colostrum (first milk), which will be produced only in the first hours after birth. The contained maternal antibodies take care for a good protection. Their presence decreases during the first weeks of life, until the puppys are old enough, to receive their first vaccinations.

The puppys get their first vaccination at the ages of eight weeks, before delivery, against distemper, parvovirus, hepatitis, leptospirosis and kennel cough. The vaccination and the date of the repeat immunisation, must be registered into the EU pet passport, that every puppy gets. It contains also specific data to identify the dog, like the microchip number, birth name, date of birth, race and so on.

The anti-rabies-vaccination should be given only at 12 weeks. This is also the time, when the primary vaccination (8-week-vaccination) must be repeated, to train the immun system to react effectively to pathogens.

At 16 weeks the anti-rabies-vaccination and the 8-week-vaccination must be repeated. Because otherwize an immunological gap may be possible, because the maternal antibodys prevents, that the vaccination works. There are cases of death by different races, because the vaccine protection lacks. One shouldn't save in the wrong place.

At 1 year all vaccinations must be repeated. The period begins at the day after the last repitition-vaccination. All repititions must not be delayed, even not one day. Otherwise it is not allowed to get access to expositions, foreign countries and so on.

From now on the vaccinations must be repeated.  Some repetitions are every year necessary others after 3 years. A annual repetition for rabies and sometimes parvovirose, is necessary for some publik events around dogs, like fairs, exhibitions, tournaments and so on, as well as for some stays abroad. Normally for puppys under 16 weeks, it is not allowed to visit such publik events and to travel abroad. Unless they will be transferred and they only lived together with their mother and have had no contact to wild animals.

Parvovirus is subject to frequent mutations. They are also regional extremely variable. New findings have shown that parvovirus were found in three-quarters of faecal samples from dogs suffering from diarrhoea. Reasons are increasing vaccine fatigue, many imports and the increase by wild animals. Here also the motto is: we should not save in the wrong places. We all want to have many years together with our dogs.   Due to the increase of the danger of parvovirose, especially for puppys, it is recommended to vaccinate puppys at the age of 4 weeks, in some regions. The same applies for distemper in some places. The repeat immunisations may be temporally adjusted.

The modern vaccines are very well tolerated by healthy dogs, even if the vaccination risk cannot be fully excluded. We have never had any problems with our dogs and we will keep the ball, because the importance of the vaccinations is unquestionable.

There are some other infectious diseases, which necessitate a vaccination, for example:

The Lyme disease is a bacterial disease, transmitted by tick bites, of Castor Bean ticks. The outbreak of the disease is often after several years. Some dogs have been proved to be immun, because they have had contact with the pathogen. There is also the possibility of vaccination. In earlier times it was very  controversial, because the vaccine was just effective in the USA. The vaccines which are in use today shall better fit to European strains. .

Babesiosis spreads in Europe and is characterised by a destruction of the red blood cells. In Germany is no vaccination available. But in some of the neighbouring countrys in southwest have it. But it don't avoid an infection, but it helps against the symptoms by affected dogs. In infected regions often helps good products against ticks. Please ask your veterinary, he should be up-to-date.

The Canine Herpesvirus is very dangerous for newborn puppys. Most of them are infected by birth and die in the following two weeks. It is very successful to vaccinate the mother-dog preventive at the beginning of the heat and than again two weeks before birth. This procedure must be repeated by every pregnancy.

If you want to go on holiday, please contact your veterinary early. There are not just dangerous regions in Germany (as for ticks) but also sometimes very strict regulations, when entering a country (and return journey), especially by the anti-rabies-vaccination. The waiting period, after the first vaccination, is four weeks to particularly some month. A repetition is required after 4 weeks and then after 1 year. It must not be exceeded for a single day! In some countrys a sufficiently high titer must be proved by blood test. Therefore, it is necessary to inform yourself early on the current entry regulations to have possibly sufficient timefor preparations. Carrying an EU-pet passport is indespensable. Every puppy-buyer will take one when purchasing a dog (more informations by deworming).

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Aktuelles Gesundheitszeugnis:

Die Welpen durchlaufen während ihrer Aufzucht mehrere Untersuchungen durch Tierärzte. So werden sie beispielsweise ganzheitlich untersucht, wenn sie mit ca. 6 Wochen ihren Mikrochip erhalten und bevor sie mit 8 Wochen geimpft werden. Hinzu kommen die genetischen Untersuchungen (s.o.), incl. Nachweis der Elternschaft (s.u.) und die Augenuntersuchung beim Spezialisten (s.o.). In den letzten Tagen vor Abgabe werden die Welpen vom Tierarzt nochmals einem allgemeinem Gesundheits-Check unterzogen, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit nur absolut gesunde Welpen abgegeben werden. Dieses Zeugnis bekommt der Welpenkäufer zusammen mit seinem Welpen.

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Current Health Certificate:

The puppys passes through different examinations by the veterinarians. For example, they are holistically examined, before they receive their microchips with around 6 weeks and before they receive their vaccination with eight weeks. In addition there are the genetic examinations (see above), including evidence of parenthood (see above) and the eye examination by an specialist (see above). Within the last days by us, the puppys undergo an extended health check by an veterinarian, to exhaust all possibilities, that only absolutely healthy dogs come to their new owners. Every puppy-buyer gets the written result.

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 DNA-Sequenzierung:

Jedes Individuum auf Erden hat sein eigenes einzigartiges DNA-Profil. Jeder Welpenkäufer erhält beim Kauf zu seinem Welpen auch die zugehörige DNA-Sequenzierung! Sie ist wichtig für die eindeutige Zuordnung weiterer genetischer Untersuchungen. Zudem ist sie die Voraussetzung für die Sicherstellung der Elternschaft, die im nächsten Punkt beschrieben ist.

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DNA-Sequencing

Each individual of the earth has its own unique DNA profile. Every puppy-buyer gets a written DNA-sequencing! It is important for a clearly assignment further genetic examinations. It is also an important prerequisite for a guarantee of the parenthood, which is described in the next section.

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Sicherstellung der Elternschaft:

Nicht nur von jedem Welpen, sondern natürlich auch von beiden Elterntieren, wurde ein DNA-Profil, schon vor der Verpaarung angefertigt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Zuchtzulassung. Anhand der Profile können die Welpen eindeutig diesen beiden Elterntieren zugeordnet werden. So erhält jeder Welpenkäufer ein Zertifikat, welches ihm bestätigt, dass die beiden in der Ahnentafel benannten Elterntiere auch wirklich beide die "Erzeuger" sind. Somit ist die Elternschaft eindeutig sichergestellt.

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Guarantee of the parenthood:

Not only from any puppy, but of course also from both parents, has been made a DNA-profile, even before the mating. It is an important element of the breeding permission. Based on the profiles the puppys can be clearly assigned to their parents. Every puppy-buyer gets a written certificate, which comfirms, that the parents of the pedigree are really the "producer". Thus, the parentage ist guaranteed.

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Kennzeichnung mit Mikrochip:

Mit 6 Wochen bekommen alle Welpen vom Tierarzt einen Mikrochip. Sie merken kaum etwas davon, da er mit einer Spritze direkt unter die Haut, auf der linken Halsseite, injiziert wird. Zugleich erhält jeder Welpe seinen EU-Heimtierausweis, in den die Nummer des Chips eingetragen wird. Anhand dieses Mikrochips ist er ab sofort eindeutig identifizierbar, mittels eines speziellen Lesegeräts. Das ist wichtig u.a. bei so manchem Tierarztbesuch (Impfungen), auf einigen Ausstellungen, beim Auslandsaufenthalt, überall dort, wo eine eindeutige Zuordnung wichtig ist.

Bei der Augenuntersuchung mit ca. 6 Wochen beim Ophthalmologen (Augenarzt), benötigt man unbedingt diese Zuordnungsmöglichkeit, um überhaupt ein Zertifikat zu erhalten. Denn woher sonst soll der Arzt sicher wissen, wer genau welcher Welpe ist. Das gleiche gilt für so simple Dinge, wie eine Impfung. Denn nur so kann sie in den Impfpass (EU-Heimtierausweis) eingetragen werden. Auch bei einer eventuellen HD-Untersuchung muss der Hund für eine eindeutige Zuordnung gechipt sein.

Für die spätere TASSO-Registrierung (s.u.) ist er eine Grundvoraussetzung, falls der Hund einmal verloren gehen sollte. Hinzu kommt, dass die Landehundesverordnung (z.B. für NRW) für größere Hunderassen, zu denen auch der Collie zählt, einen solchen Chip als Pflicht vorsieht. Eine solche Kennzeichnung ist auch Grundvoraussetzung, zusammen mit dem EU-Heimtierausweis, für einen Auslandsaufenthalt

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Identification by a Microchip:

At an age of 6 weeks all puppys gets a microchip from the veterinarian. They hardly notice anything, because it is injected under the skin, on the left side of the neck. At the same time each puppy gets an EU Pet Passport, in it will be registered the number of the chip. From now on every dog is clearly identifiable, based on this number, through a special microchip-reader. This may be important by the veterinarian (vaccination), at some dog shows, by stays abroad, wherever a clearly identification is necessary.

Around 6 weeks, by the eye-examination (ophthalmologist) is such a clealy indentification a prerequisite for a certificate. The same applies to vaccinations, because of the registration in the EU pet passport and to a possible HD-examination for a clearly identification.

It is also a prerequisite for the TASSO-registration (see below), in case a dog should be lost.  Additionally the country-specific dog regulation (for example in NRW in Germany) said, that such a chip is an obligation for the keeping of larger breeds. It is also an obligation, together with the EU pet passport, for stays abroad.

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TASSO-Registrierung:

Es gibt ein zentrales Hunderegister, namens TASSO. Dort kann man alle gechipten Hunde registrieren. Das hat den Vorteil, falls ein Hund einmal verloren geht, was wir natürlich nicht hoffen wollen, dass er problemlos wieder an seinen Besitzer zurückvermittelt werden kann. Heute sind viele Tierheime und alle Tierarztpraxen mit einem entsprechenden Lesegerät ausgestattet. So läßt sich auch der zugehörige Besitzer ermitteln.

Bei uns werden alle Welpen bei TASSO direkt auf den Namen der neuen Eigentümer registriert!

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TASSO-Registration:

All puppys will be registered by TASSO! TASSO is a central dog register. Dogs which have been lost can so easily return to their owners. Veterinarians and a lot of animal shelters have a special microchip-reader to identify found dogs. 

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EU-Heimtierausweis:

Wenn die Welpen mit 6 Wochen gechipt werden, bekommen sie auch jeder ihren eigenen EU-Heimtierpass. Er ersetzt den früheren Impfpass und ist EU-weit anerkannt. Er ist beinahe vergleichbar mit unserem Personalausweis. Er enthält den kompletten Namen des Welpen und seine "persönlichen" Daten, wie Geburtsname, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum etc.. Vorne ist der Name des Züchters eingetragen und bei Abgabe folgt der Eintrag des zukünftigen Eigentümers. Der Vermerk der Chipnummer garantiert eine eindeutige Zuordnung des Ausweises zu dem zugehörigen Welpen, mit derselben Chipnummer, die der Chip auf seiner linken Halsseite aussendet und mit einem speziellen Lesegerät abgelesen werden kann.

Einen solches Chiplesegerät, hat jeder für den der Ausweis wichtig ist, z.B. Tierärzte, Zuchtvereine und Grenzkontrolleure. Der EU-Heimtierausweis ist ein wichtiges Dokument, da er alle Impfungen, eingetragen vom Tierarzt enthält. Auch andere wichtige Gesundheitswerte, die für die Einreise in manche Länder nötig sind, werden dort dokumentiert.

Bei Veranstaltungen rund um den Hund, wie Messen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen etc. sind entsprechend der Bestimmungen der Veterinärämter i.d.R. nur zugänglich mit einem gültigen Impfpass, dem heutigen EU-Heimtierausweis, der den Nachweis einer regelmäßigen Impfung, insbesondere Tollwutimpfung, belegt (sofern sie den Anforderungen entspricht (s.o.): i.d.R. mindestens 4 Wochen und nicht älter wie 1 Jahr).

Jeder Welpenkäufer bekommt zusammen mit seinem Welpen auch den zugehörigen EU-Heimtierausweis dazu!

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EU Pet Passport

When the puppies are vaccinated at 6 weeks get their microchip, every puppy receives its own EU Pet Passport. It replaces the former vaccination certificate and is nearly comparable with the people's passport. It contains the complete name of the puppy and its "personal" datas, like the birthname, race, gender, date of birth and so on. In front the name of the breeder is registered an later on the name of the puppy buyer. The registered microchip-number allows a clear identification and assignment to the suitable puppy, with the same chipnumber on the left side of its neck, read with a special microchip-reader.

Such a microchip-reader has got everybody, for which it is important, like for example veterinarians, breeding associations and border inspectors. The EU pet passport is a important document, which contains all vaccinations, registered from the veterinarian. Also other important health values are documented, which are important for the entry in some countrys.

By dog-events, like trade-fairs, exhibitions, sport events and so on, is usually just allowed, with a valid vaccination certificate, the today's EU pet passport, with the proof of regular vaccinations, expecially the anti-rabies vaccination (if it meets the requirements (see above): usually at least 4 weeks and not over 1 year). 

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Ahnentafel:

Unsere Ahnentafeln enthalten die genaue Abstammung eines jeden Hundes über mehrere Generationen, neben weiteren wichtigen Daten und Informationen. Sie belegen den Kauf des Welpens von einem seriösen Züchter aus einer geprüften Zuchtstätte. Jeder Welpenkäufer bekommt zusammen mit seinem Welpen auch eine Ahnentafel!

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Pedigree

Our pedigrees contains the precise parentage over several generations of every dog, in addition to important data and informations. It proves the purchase of the puppy from a serious breeder from a certified kennel. Every puppy-buyer gets a pedigree with his puppy!

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Beratung und Unterstützung über den Kauf hinaus!

Wir stehen allen Welpenkäufer jederzeit gerne mit Rat und Tat beiseite! Scheuen Sie sich nicht uns anzurufen, wenn Sie irgendetwas wissen möchten. Bei uns gilt immer das Motto "Es gibt keine dummen Fragen - lieber einmal zu viel nachgefragt, als zu wenig!"

Wir möchten auch nach dem Verkauf des Welpens einen guten Kontakt halten. Wir freuen uns, wenn wir seine Entwicklung weiter mitverfolgen können. Auch Fotos sind uns immer herzlich willkommen und über ein Treffen würden wir uns sehr freuen.

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Consultation and support beyond the sale!

We provide all puppy-buyers always with advice and support! Please do not hesitate to call us, if you want to know anything. Our motto is: "There are no stupid questions - better to ask us once too often, than too less!"

.We like to keep nice contact after the sale. We would be pleased to follow puppy's development. We are very pleased about photos! Also a meeting would be great!

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   Zertifizierte Zuchtstätte                                Sozialisierung

 

 

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